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BeitragVerfasst: Mi 25. Mär 2015, 13:27 
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Der Lichkönig

Der Lichkönig ist der Meister und Herr der untoten Geißel, die er telepathisch von der Spitze des Eiskronengletschers befehligt und steuert. Durch dämonische Bestrafung geboren, verfolgt der Lichkönig nur ein Ziel: Die Kontrolle der Schar Untoter, bekannt als die Geißel.


Allgemeines

Kil'jaeden schuf den Lichkönig aus dem Geist des orkischen Schamanen Ner'zhul, welcher sich mit einer Armee von Untoten erhob, um Azeroth für die Brennende Legion zu erobern. Innerhalb des Frostthrons zusammen mit Frostgram gefangen, betrog der Lichkönig Kil'jaeden schließlich und verschmolz mit dem Menschen Arthas Menethil. Mit der Zerstörung Frostgrams und dem Tod von Arthas, nahm Hochlord Bolvar Fordragon die Kraft des Lichkönigs in sich auf. Nun ist der Herr der Geißel einmal mehr in dem Frostthron versiegelt.


Grenzenloses Universum: Der Lichkönig

Ner'zhul war ein ältester Orc-Schamane, der bis zum Kriegshäuptling der Orc-Clans in Draenor aufstieg ... und so tief fiel, dass er zu einem Sklaven der Brennenden Legion wurde. Nach dem Ende des Zweiten Krieges öffnete der von Todesvisionen geleitete Ner'zhul wie im Wahn neue Portale zu Welten, in denen die orcischen Horden einfallen könnten, allerdings riss die sich daraus ergebende magische Belastung Draenor auseinander. Ner'zhul entkam von seiner sterbenden Heimatwelt, indem er in den nächsten Spalt floh, wo ihn bereits der Dämon Kil'jaeden erwartete. Kil'jaeden hatte schon seit Langem Ner'zhuls Visionen beeinflusst, um die Orcs auf einen düsteren Weg zu führen. Nun bestrafte er seine Marionette, indem er Ner'zhuls Körper vernichtete und seinen Geist in ein eisiges Gefängnis sperrte, dass später den Namen „Frostthron“ erhalten sollte. Hierdurch entstand der Lichkönig, ein spektrales Wesen, das die Geißel als untote Armee befehligte, mit der die Brennende Legion den Vorstoß gegen Azeroth führen wollte.

Ungeachtet seiner Befehle plante der Lichkönig, sich aus dem Einfluss der Legion zu befreien. Während des Dritten Krieges beschwor er Arthas Menethil, den gefallenen Prinzen von Lordaeron, der ihm als sein loyalster Todesritter dienen sollte. Als die Truppen von Illidan dem Verräter den Lichkönig bedrohten, begab sich Arthas zum Frostthron in Nordend, zerbrach das seinen Meister umgebende Eis, setzte sich den Helm des Lichkönigs auf und verschmolz mit ihm. Als Allianz und Horde den Lichkönig Jahre später vernichten wollten, entdeckten sie, dass die über Azeroth hereingebrochene Geißel stets einen Anführer benötigte. Der tapfere Hochlord Bolvar Fordragon wurde freiwillig zum neuen Bewacher der Verdammten und widmete sich von nun an der Eindämmung der Verwüstungen durch die Untoten.


Entstehung des Lichkönigs

Die Klans der Orcs, die Jahrtausende lang durch eine edle schamanistische Kultur an die Welt Draenor gebunden waren, kannten weder spirituelle Korruption noch Verderbnis. Doch die finsteren Agenten der Brennenden Legion trachteten danach, eine unersättliche, unaufhaltsame Armee aus ihnen zu machen. Der verschlagene Dämon Kil'jaeden, zweiter Befehlshaber der Legion, erkannte gleich, dass die wilden Krieger ein enormes Potenzial für Mord und Blutvergießen hatten – und machte sich daran, ihre gefestigte Gesellschaft von innen heraus zu verderben.

Kil’Jaeden erschien dem angesehensten Führer der Orcs, dem Ahnenschamanen Ner'zhul, und flüsterte ihm ein, dass er den Orcs große Macht geben und sie zu den unangefochtenen Herrschern ihrer Welt machen würde. Er bot dem alten Schamanen unermessliches mystisches Wissen an, wenn er einwilligte, sich und sein Volk dem Willen der Legion zu unterwerfen. Der von Natur aus berechnende und machtgierige Ner’zhul nahm Kil’jaedens Angebot an und schloss einen Blutpakt mit dem Dämon.

Damit hatte Ner’zhul das Schicksal der Orcs besiegelt und sie dazu verdammt, geistlose Sklaven der Brennenden Legion zu werden. Mit der Zeit wurde Kil’jaeden jedoch klar, dass Ner’zhul weder den eisernen Willen noch die Kühnheit besaß, den Plan, aus den Orcs eine blutgierige Horde zu machen, in die Tat umzusetzen. Ner’zhul seinerseits erkannte, dass sein Pakt mit Kil’jaeden zur Auslöschung seines Volkes führen würde, und verweigerte dem Dämon jede weitere Zusammenarbeit. Erbost von der Weigerung des Schamanen, schwor Kil’jaeden Ner’zhul bittere Rache und gelobte, die Orcs dennoch in die Verderbnis zu führen. Kil’jaeden fand einen neuen und eifrigen Schüler, der die Orcs auf den Weg des Verderbens führen sollte – Ner’zhuls ruchlosen Protegé Gul'dan. Mit Kil’jaedens Hilfe gelang Gul’dan, was sein Lehrmeister nicht vermocht hatte. Der böse, machtgierige Orc schaffte nicht nur die uralte Praxis des Schamanismus ab, den er durch das Studium der dämonischen Hexenmeister-Magie ersetzte, sondern vereinigte die Orc-Klans auch zu der willfährigen wilden Horde, die Kil’jaeden erwartet hatte. Ner’zhul besaß nicht die Macht, seinen einstigen Schüler aufzuhalten, und musste tatenlos mit ansehen, wie Gul’dan die Orcs meisterlich zu geistlosen Lakaien der Zerstörung machte.

Jahre vergingen, in denen Ner’zhul stumm auf der glutroten Welt Draenor brütete. Er sah mit an, wie sein Volk die erste Invasion von Azeroth in Angriff nahm. Er hörte Geschichten über den Zweiten Krieg der Orcs gegen die Allianz von Lordaeron. Er wurde Zeuge von Verrat und Verderbnis, die sein Volk von innen heraus zu zerstören schienen. Auch wenn Gul’dan das finstere Schicksal der Horde gestaltete, so wusste Ner’zhul doch, dass er selbst die Verantwortung dafür trug, dass alles so gekommen war.

Kurz nach dem Ende des Zweiten Krieges drang die Kunde von der Niederlage der Horde zu den Orcs, die auf Draenor geblieben waren. Ner’zhul wusste, dass es der Horde nicht gelungen war, Azeroth zu erobern, und er befürchtete, dass Kil’jaeden und die Legion die restlichen Orcs drakonisch bestrafen würden. Um Kil’jaedens unmittelbarem Zorn zu entgehen, öffnete Ner’zhul eine Anzahl mystischer Portale, die zu neuen, unberührten Welten führten. Der alte Schamane scharte die verbliebenen Orcs um sich und hatte vor, sie durch eines der Portale in ein neues, anderes Schicksal zu führen.

Aber bevor er seinen Plan umsetzen konnte, war Ner’zhul gezwungen, sich mit dem Stoßtrupp der Allianz auseinander zu setzen, der nach Draenor geschickt worden war, um die Orcs für alle Zeiten zu vernichten. Ner’zhuls loyalen Klans gelang es, die Streitmacht der Allianz aufzuhalten, während der alte Schamane die tosenden magischen Portale öffnete. Zu seinem Entsetzen musste Ner’zhul dabei erkennen, dass die gewaltigen Energien der Portale Draenor im innersten Kern zerstörten. Während die Truppen der Allianz die Orcs weiter in die Höllenwelt zurücktrieben, wurde Draenor von Erdbeben erschüttert. Als Ner’zhul klar wurde, dass die kämpfenden Klans es nie und nimmer rechtzeitig zu den Portalen schaffen würden, überließ er sie egoistisch ihrem Schicksal und floh mit der Elite seiner Anhänger im Schlepptau. Die Gruppe der bösen Orcs durchquerte das gewählte Portal in dem Augenblick, als Draenor in einer apokalyptischen Explosion zerstört wurde. Der alte Schamane glaubte, er könne sich glücklich schätzen, dass er dem Tod entronnen war ... Ironie des Schicksals – er sollte überleben und seine Naivität bedauern.


Kil’jaeden und der neue Pakt

Gerade als Ner'zhul und seine Anhänger den „Sog der Unterwelt“ betraten – die Astralebene, die alle Welten im Großen Dunklen Jenseits verbindet –, gerieten sie in einen Hinterhalt von Kil'jaeden und seinen dämonischen Handlangern. Kil’jaeden, der geschworen hatte, sich wegen seiner trotzigen Weigerung an Ner’zhul zu rächen, peinigte den alten Schamanen gnadenlos, indem er seinen Leib langsam in Stücke riss. Kil’jaeden ließ den Geist des Schamanen am Leben und unversehrt – damit Ner’zhul deutlich spüren sollte, wie sein Körper verstümmelt wurde. Zwar flehte Ner’zhul den Dämon an, seine Seele zu befreien und ihm den Tod zu gewähren, doch der Dämon erwiderte grimmig, dass der Blutpakt, den sie vor langer Zeit geschlossen hatten, nach wie vor Gültigkeit habe – und er seinen abtrünnigen Helfershelfer wieder einzusetzen gedachte.

Da es den Orcs nicht gelungen war, Azeroth zu erobern, wie es die Legion beabsichtigt hatte, war Kil’jaeden gezwungen, eine neue Armee aufzustellen, um Chaos in die Königreiche der Allianz zu bringen. Diese neue Armee durfte nicht in dieselben kleingeistigen Rivalitäten und Kämpfe untereinander verfallen, die die Horde geplagt hatten. Sie musste verbissen und gnadenlos nur das eine Ziel ihrer Mission verfolgen. Diesmal konnte sich Kil’jaeden keinen Misserfolg mehr leisten. Kil’jaeden hielt Ner’zhuls gequälte, hilflose Seele in Stasis, gab ihm aber eine letzte Chance, der Legion zu dienen oder aber ewige Folterqualen zu erdulden. Abermals ließ sich Ner’zhul unbedacht auf einen Pakt mit dem Dämon ein.

Ner’zhuls Seele wurde in einen eigens geschaffenen Block aus Eis von der Härte eines Diamanten befördert, das aus den entlegensten Regionen des „Sogs der Unterwelt“ herbeigeschafft worden war. In seinem tiefgefrorenen Sarg spürte Ner’zhul, wie sein Bewusstsein sich zehntausendfach ausdehnte. Von der chaotischen Kraft des Dämons verdorben, wurde Ner’zhul zu einem Astralwesen von unauslotbarer Macht. In diesem Augenblick verschwand der Orc namens Ner’zhul für immer, und der Lichkönig war geboren. Ner’zhuls loyales Gefolge aus Todesrittern und Hexenmeistern wurde ebenfalls von der Chaosenergie des Dämons verwandelt. Die bösen Magier wurden in Stücke gerissen und als skelettartige Lichs wiedergeboren. Der Dämon hatte dafür gesorgt, dass Ner’zhuls Anhänger ihm selbst im Tode treulich dienen würden.

Als der richtige Zeitpunkt gekommen war, erläuterte Kil’jaeden geduldig die Mission, für die er den Lichkönig geschaffen hatte: Ner’zhul sollte eine Seuche von Tod und Schrecken über Azeroth bringen, die die menschliche Zivilisation für alle Zeiten ausrotten würde. Alle, die an der grauenhaften Seuche starben, würden als Untote wieder auferstehen ... und ihre Seelen sollten für alle Zeiten Ner’zhuls Willen unterworfen sein. Kil’jaeden versprach, wenn Ner’zhul seine Aufgabe meistern und die Menschheit vom Antlitz der Welt tilgen könnte, dann würde er den Fluch von ihm nehmen und ihm einen neuen, gesunden Körper geben. Obwohl Ner’zhul einwilligte und offenbar darauf brannte, seine Rolle zu spielen, hegte Kil’jaeden Zweifel an der Loyalität seines Handlangers. Dass er dem Lichkönig keinen Körper gab und ihn in dem Kristallsarg gefangen hielt, sicherte vorerst sein gutes Benehmen, doch der Dämon wusste, dass er stets wachsam sein musste und den Lichkönig nicht aus den Augen lassen durfte. Aus diesem Grund rief Kil’jaeden die Elitegarde seiner Dämonen herbei, die vampirischen Schreckenslords, damit sie Ner’zhul bewachen und gewährleisten sollten, dass er seine grauenhafte Aufgabe erledigte. Tichondrius, der mächtigste und verschlagenste unter den Schreckenslords, stellte sich der Herausforderung – ihn faszinierte das Ausmaß der Seuche und das beispiellose Potenzial zum Völkermord des Lichkönigs.


Eiskrone und Frostthron

Kil'jaeden beförderte Ner'zhuls Sarg aus Eis wieder in die Welt Azeroth. Der gehärtete Kristall schoss über den Nachthimmel und landete auf dem einsamen arktischen Kontinent Nordend, wo er sich tief in die düsteren Höhlen des Eiskronengletschers eingrub. Der durch den brutalen Absturz verformte und beschädigte gefrorene Kristall erinnerte an einen Thron, und Ner’zhuls rachsüchtige Seele regte sich in seinem Inneren. Aus der Enge seines Frostthrons sandte Ner’zhul sein riesiges Bewusstsein aus und berührte den Geist der Bewohner von Nordend. Überraschend leicht gelang es ihm, die Seelen der zahlreichen eingeborenen Kreaturen – darunter Eistrolle und die wilden Wendigo – zu versklaven und ihre bösen Brüder unter seinen wachsenden Einfluss zu bringen. Er stellte fest, dass seine übersinnlichen Kräfte fast grenzenlos waren, und nutzte sie, um eine kleine Armee aufzustellen, die er in den verschlungenen Labyrinthen des Eiskronengletschers verbarg. Während der Lichkönig unter ständiger Beobachtung durch die Schreckenslords seine wachsende Macht meisterte, entdeckte er eine entlegene Menschensiedlung am Rande der großen Drachenöde. Ner’zhul beschloss, seine Kräfte und die grauenhafte Seuche an den arglosen Menschen zu erproben. Er schickte die Seuche des Untodes, deren Ursprung tief in dem Frostthron lag, in die arktische Eiswüste. Allein Kraft seines Geistes kontrollierte er die Seuche und brachte sie mitten in das Menschendorf. Binnen drei Tagen war jede Menschenseele in der Siedlung tot. Doch schon nach überraschend kurzer Zeit standen die toten Dorfbewohner als Zombie-Kadaver wieder auf. Ner’zhul konnte ihre Seelen und Gedanken spüren wie seine eigenen. Durch die tosende Kakophonie in seinem Geist wurde Ner’zhul noch mächtiger – als würden ihn diese Seelen mit dringend benötigter Nahrung versorgen. Er stellte fest, dass es ein Kinderspiel war, die Aktionen der Zombies zu steuern und sie nach seinen Wünschen zu lenken. Während der nächsten Monate experimentierte Ner’zhul weiter mit seiner Seuche des Untodes, indem er jeden menschlichen Bewohner von Nordend damit infizierte. Da seine Armee der Untoten mit jedem Tag wuchs, wusste er, dass der Tag seiner wahren Prüfung näher rückte.


Entstehung der Geißel

Nach Kel'Thuzads Erfolg in Lordaeron traf der Lichkönig letzte Vorbereitungen für seinen Großangriff gegen die menschliche Zivilisation. Ner’zhul füllte seine Seuchen-Energien in eine Reihe tragbarer Artefakte, die Seuchenkessel genannt wurden, und befahl Kel’Thuzad, die Kessel nach Lordaeron zu bringen, wo sie in den zahlreichen vom Kult der Verdammten beherrschten Dörfern versteckt werden sollten. Die von den getreuen Kultisten beschützten Kessel sollten als Seuchengeneratoren fungieren und die Seuche unter den ahnungslosen Bürgern der Landstriche und Städte nördlich von Lordaeron verbreiten. Der Plan des Lichkönigs ging voll und ganz auf. Viele der nördlichen Dörfer von Lordaeron wurden fast auf der Stelle verseucht. Bürger, die sich mit der Seuche ansteckten, starben und erstanden als willige Sklaven des Lichkönigs wieder auf, genau wie in Nordend. Die Kultisten unter Kel’Thuzad waren begierig darauf zu sterben und in den Diensten ihres dunklen Herrn ihre Auferstehung zu erleben. Sie bejubelten die Aussicht auf Unsterblichkeit durch das Dasein als Untote. Und je mehr die Seuche sich ausbreitete, desto mehr wilde Zombies erstanden in den Nordländern. Kel’Thuzad betrachtete die wachsende Armee des Lichkönigs und nannte sie die Geißel – denn bald schon sollte sie zu den Toren von Lordaeron marschieren ... und die Menschheit ausrotten.


Ein Erbe

Die Schreckenslords waren hocherfreut, dass Ner'zhuls wahre Mission endlich angefangen hatte, doch der Lichkönig selbst brütete düster im engen, düsteren Gefängnis des Frostthrones. Trotz seiner ungeheuren übersinnlichen Macht und der uneingeschränkten Herrschaft über die Untoten sehnte er sich danach, seinem Eisgefängnis zu entkommen. Er wusste aber, dass Kil'jaeden ihn niemals von dem Fluch befreien würde. Und aufgrund seiner großen Macht wusste er, dass die Dämonen ihn vernichten würden, sobald er seine Mission beendet hatte. Doch eine Chance auf Freiheit blieb ihm – eine Möglichkeit, dem schrecklichen Fluch zu entkommen. Wenn es ihm gelang, einen geeigneten Wirtskörper zu finden – einen arglosen Trottel, der zwischen Dunkelheit und Licht hin und her gerissen war –, würde er dessen Körper übernehmen und dem Frostthron für immer entkommen. Und so schickte der Lichkönig sein gigantisches Bewusstsein abermals auf die Reise und suchte den perfekten Wirtskörper.


Auf Azeroth

Aus seinem Frostthron heraus beschwor Ner'zhul eine Armee von Untoten und schickte diese in den Kampf gegen die Neruber von Azjol-Nerub und ihren mächtigen Spinnenlord Anub'arak. Der Krieg der Spinne tobte viele Jahre und viele der gefallenen Neruber wurden schnell an den Willen des Lichkönigs gebunden. Auch Anub’arak selbst geriet in einen Hinterhalt, wurde getötet und erstand als Gruftlord in Ner'zhuls Rängen wieder auf. Der Lichkönig schien seinem Meister treu ergeben, doch tatsächlich verfolgte er seinen eigenen Plan. Dazu schuf er einen kleinen Riss in seinem Gefängnis, schob Frostgram hindurch und befahl seinen Dienern, die Klinge wegzuschaffen. Ner’zhul wollte das Schwert als Köder einsetzen: einen ergebenen Untertan, der ihn befreien und ihm als Körper für seinen ruhelosen Geist dienen sollte. Während Frostgram für diesen Zweck an seinen Bestimmungsort gebracht wurde, führte der Lichkönig pflichtbewusst die Pläne seines dämonischen Meisters aus. Seit seiner Ankunft in Azeroth war der Lichkönig mit der Erschaffung einer Seuche des Untodes beschäftigt; einer Krankheit, die die Menschheit auslöschen und eine Armee schaffen sollte, die der Brennenden Legion treu diente. Um die Verbreitung der Seuche zu beschleunigen, gewann der Lichkönig mit Kel'Thuzad einen mächtigen Verbündeten.


Der Kult der Verdammten

Unter den aufmerksamen Augen des Lichkönigs gründete Kel'Thuzad den Kult der Verdammten. Dieser verbreitete die Seuche in den Dörfern Lordaerons und erschuf so eine Masse von willenlosen Untoten. Kel'Thuzad nannte seine wachsende Armee "Die Geißel", denn im Namen des Lichkönigs würde sie einst die Geißel der Menschheit sein und sie vom Angesicht der Welt vertreiben. Der Erzmagier Antonidas vermutete, dass die untote Seuche magischen Ursprungs war, und schickte Jaina Prachtmeer in die Nordlande, damit sie der Sache auf den Grund ginge. Sie wurde von Prinz Arthas Menethil begleitet, dem einzigen Sohn König Terenas’. Die beiden machten Kel'Thuzad ausfindig und töteten ihn, doch während die Schlacht gegen die Untoten weiter wütete, schwanden der Glaube und die Geduld des Prinzen dahin. Auch die Tore von Stratholme erreichten sie zu spät, um die Verteilung des verseuchten Getreides aufzuhalten. Als Uther sich weigerte, das Dorf zu reinigen und die Zivilisten zu töten, bevor sie zu Dienern der Geißel werden konnten, löste Arthas den Orden der Silbernen Hand auf. Trotz des Verlusts seiner Streitkräfte führte Arthas seinen Plan durch, schlachtete die unschuldigen Dorfbewohner ab und legte sämtliche Gebäude in Schutt und Asche. An diesem Tag zerbrach etwas in Arthas. Als er Stratholme verließ, blieb dort ein Großteil seiner Menschlichkeit zurück. Der Prinz verpflichtete sich daraufhin, die Geißel um jeden Preis aufzuhalten.


In der Heimat

Ganz Lordaeron versank im Jubel, als Prinz Arthas aus Nordend zurückkehrte, doch ihre Begeisterung sollte nur von kurzer Dauer sein. Nicht lange nachdem Arthas vor König Terenas niedergekniet war, stieß der ehemalige Paladin die Runenklinge durch das Herz seines Vaters, brachte Uther Lichtbringer um und forderte die Überreste Kel’Thuzads. Als Arthas sein Werk beendet hatte, war von der Hauptstadt Lordaerons nur noch eine stille Wüste des Todes und der Verzweiflung übrig. Arthas führte seine stetig wachsende Armee in die Wälder von Quel'Thalas, schlachtete alle Elfen ab, die ihm in den Weg kamen und durchbrach die Tore von Silbermond. Er nahm den legendären Sonnenbrunnen in Beschlag und benutzte seine Macht, um Kel'Thuzad als Lich wieder auferstehen zu lassen und das Land der Hochelfen vollkommen zu zerstören. Kel'Thuzad hingegen öffnete ein Tor, um Archimonde in die Welt zu führen. Bei seiner Ankunft erklärte Archimonde den Lichkönig fortan für nutzlos. Während Archimonde die Ziele der Legion verfolgte, reiste Arthas nach Kalimdor. Dort traf er Illidan Sturmgrimm, dessen Interessen sich mit denen des Lichkönigs deckten.


Nach dem dritten Krieg

Der Dritte Krieg endete mit Archimondes Ableben und die Streitkräfte der Legion wurden zerstreut. Arthas kehrte nach Lordaeron zurück, wo er jedoch von schmerzhaften Vision geplagt wurde, die ein Zeichen der schwindenden Macht des Lichkönigs waren. Der Todesritter reiste zurück nach Nordend und fand sich einer Armee von Elfen gegenüber: Überlebende der Invasion der Geißel in Quel'Thalas. Die Elfen hatten sich mit Illidan Sturmgrimm verbündet, um den Frostthron zu stürmen. Anub'arak führte Arthas daraufhin durch mehrere uralte Tunnel, die die beiden schnell zum Lichkönig führten.

Nun wollte er das letzte Hindernis, das ihm noch im Weg stand, ausräumen: Illidan Sturmgrimm. Frostgram und die von Illidan geführten Zwillingsgleven von Azzinoth trafen klirrend aufeinander. Zuletzt blieb der Dämon blutüberströmt im Schnee zurück. Arthas zog weiter und ignorierte die Stimmen der Vergangenheit, die in seinem Kopf hallten und ihn vor dem warnten, was er zu tun gedachte. Einige sagen, dass Arthas seine Handlungen noch selbst beeinflussen konnte, als er die Stufen zum Frostthron hinauf schritt; andere behaupten, dass er, seit er Frostgram zum ersten Mal berührt hatte, nur mehr eine Marionette des Lichkönigs war. Was auch immer der Fall gewesen sein mag, am Ende herrschte nur eine Stimme im Geist des Todesritters, als er sich der im Eis eingeschlossenen Runenrüstung näherte. „Gib die Klinge zurück“, befahl der Lichkönig. „Schließe den Kreis. Befreie mich aus diesem Gefängnis!” Mit einem Brüllen schwang Arthas Frostgram und zerschmetterte den Frostthron. Dann setzte er Ner’Zhuls Helm auf und besiegelte damit seine Vereinigung mit dem Lichkönig.


Der Traum

Der Lichkönig wartete auf dem Frostthron, und studierte Visionen aus Kalimdor und des Östlichen Königreichen. Währenddessen rang er mit sich selbst, Ner'zhul und seinem letzten Rest Menschlichkeit. Nach einem langem Konflikt vernichtete Arthas sowohl große Teile seiner Menschlichkeit, als auch Ner'zhuls Anteil am Lichkönig, um fortan alleine zu herrschen. Um zu gewährleisten dass seine Menschlichkeit nie mehr Einfluss auf seine Handlungen nehmen konnte riss Arthas sich sein eigenes Herz heraus und warf es in die Tiefen unter Eiskrone. Dort dachte er, würde es niemand finden.


Wrath of the Lichking

4 Jahre träumte und wartete der Lichkönig. Vor kurzem ist er nun erwacht, und sein Zorn sollte die Lebenden Azeroths vom Antlitz dieser Welt fegen. Zu diesem Zweck schickte er verseuchte Getreidekisten in die Hauptstädte von Allianz und Horde. Viele Bürger erkrankten und verwandelten sich in Untote, doch die Argentumdämmerung konnte die Seuche aufhalten und alle Betroffenen erlösen. Kurz darauf schickte er seine Frostwyrms aus, um Orgrimmar und Sturmwind in Schutt und Asche zu verwandeln. Jedoch konnte die Invasion durch die Anführer der Horde und Allianz verhindert werden.

Als Antwort auf den Angriff schickten Horde und Allianz ihre Armeen nach Nordend, um die Geißel zu vernichten. Der Eintritt in das eisige Land war jedoch schwer zu erlangen, und so dauerte der Eroberungszug mehrere Monate. Der Lichkönig erweckte deshalb die ehemalige Gefährtin von Malygos, Sindragosa, um als Anführerin der Frostwyrm die Armeen aus Azeroth zu besiegen. Jedoch musste der Lichkönig bald einen schweren Rückschlag einstecken. Horde und Allianz marschierten gemeinsam gegen Angra'thar, um Zutritt zu Eiskrone zu erlangen. Nach einer langen Schlacht erschien der Lichkönig selbst um dem Feind den garaus zu machen, doch durch eine Seuchenattacke der Apotheker wurden beide Parteien stark angeschlagen. Arthas musste sich verwundet zurückziehen. Währenddessen erlangte der Argentumkreuzzug über einen Umweg Zugang zu Eiskrone. Im Schatten der Zauberer Stadt Dalaran kämpfte sich der Kreuzzug den Weg nach Geißelholme frei, und errichtete dort einen Kreuzfahrerturm. Auch Horde und Allianz gelangten über Luftschiffe nach Eiskrone. Das letzte Gebiet dass die Geißel halten konnte, denn sie wurde in der Drachenöde, Zul'drak, im Heulenden Fjord und in der Boreanischen Tundra geschlagen.


Der Untergang des Lichkönigs

Durch Zufall fanden Abenteurer unterhalb der Eiskronenzitadelle das Herz von Arthas. Sie konnten es jedoch nicht fortbewegen, deshalb wandten sie sich zusammen mit den Todesrittern Thassarian und Koltira Todesweber an Tirion Fordring, den Anführer des Kreuzzugs. Arthas spürte die Entdeckung seiner Herzens, und ließ es vom Kult der Verdammten abtransportieren. Tirion infiltrierte den Transport zusammen mit einigen anderen Kreuzfahrern, und zerstörte das Herz, als der Lichkönig erschien. Geschwächt musste er sich in die Eiskronenzitadelle zurückziehen.

Der Kreuzzug und die Ritter der Schwarzen Klinge legten ihre Konfllikte beiseite und bildeten das Äscherne Verdikt. Das Verdikt griff Die Zitadelle des Lichkönigs frontal an, während sich Jaina Prachtmeer mit den Champions des Kreuzzuges einen Weg zu den Privatgemächern des Lichkönigs bahnte. Bei ihrer Ankunft entdeckten sie Frostgram ruhend auf seinem Sockel. Uthers Geist erschien und warnte Jaina vor der Geißel und dem Lichkönig. Nur der letzte Rest von Arthas Menschlichkeit würde die Geißel davon abhalten, Azeroth zu vernichten. Um sie zu kontrollieren, müsste Arthas getötet werden, und ein starkes Wesen seinen Platz als Lichkönig einnehmen. Der Lichkönig erschien und Jaina und den Champions gelang nur knapp die Flucht über die Himmelsbrecher.

Währenddessen hatte sich das Äscherne Verdikt durch die Zitadelle gekämpft. Des Lichkönigs letzte Kämpfer, Professor Seuchenmord, Blutkönigin Lana'thel und Sindragosa wurden besiegt. Tirion und einige auserwählte Helden des Verdikts stiegen zum Frostthron auf, wo der Lichkönig auf die wartete. Nach einem Wortgefecht zwischen ihm und Tirion tobte die epische Schlacht um das Schicksal Azeroths auf dem höchsten Punkt von Eiskrone. Nach einer langen Schlacht tötete der Lichkönig Tirions Mitstreiter, und legte Tirion selbst sprichwörtlich auf Eis. Siegessicher machte er sich daran, die gefallenen Helden als Meister des Geißel zu erwecken.

Sie sollten den Untergang Azeroths herbeiführen, mit Tirion als erstem Opfer. Im letzten Moment richtete Tirion Gebete ans Licht, worauf er vom Eis befreit wurde, und mit einem mächtigen Hieb des Aschbringers zerbrach Forstgram. Der Lichkönig war sichtlich geschockt, als Terenas erschien und ihn mit den Seelen seiner Opfer gefangen hielt. Terenas belebte die Helden wieder und mit einem letzten Schlag vom Aschenbringer flog der Helm des Lichkönigs von Arthas Kopf. Die Essenz des Lichkönigs wich aus Arthas Körper. Terenas verzieh seinem Sohn seine grausamen Taten, und mit diesen Worten starb Arthas in den Armen seines Vaters, der daraufhin ebenfalls erlöst wurde und vielleicht für immer verschwand.

Es muss immer einen Lichkönig geben ...

Die Geister von Uther Lichtbringer und Terenas Menethil aber erkannten, dass die Geißel Amok laufen würde wenn es niemanden gäbe, der sie im Zaum hielt. Das bedeutete auch, dass weder Arthas noch Ner'zhul während ihrer Herrschaft die gesamte Macht der Geißel entfesselt hatten.


Der neue Lichkönig

Tirion wollte nach dem Tod von Arthas den Helm aufsetzen, um die Geißel zu kontrollieren, da es aus seiner Sicht keinen anderen dafür gibt. In letzter Sekunde griff Bolvar Fordragon ein, der zuvor vom Lichkönig gefoltert wurde. Da die Welt der Lebenden für ihn kein Trost mehr ist, wollte er die Geißel kontrollieren. Nach einer kurzen Diskussion setzte Tirion ihm den Helm auf, wodurch er zum neuen Lichkönig wurde. Bevor er in seinen Schlaf überging, warnte er die Helden des Verdikts und Tirion eindringlich davor zurückzukehren.


Identität

Der vorherige Lichkönig war der alte Orc Ner'zhul, seines Körpers beraubt und an materielle Dinge gebunden. Obschon verbittert und leicht wahnsinnig, war er immer noch der Schamane, der einst Kil'jaeden getäuscht hatte, um sein Volk doch noch aus der Misere zu holen, die er verursacht hatte. Auch Arthas hatte sich nach seiner Wandlung zum Todesritter, abgesehen von einem gewissen Zynismus und schwarzem Humor sowie der Unfähigkeit, Mitleid oder Reue zu empfinden, ebenfalls nicht sehr verändert. Als Arthas auf dem Frostthron träumte zerstörte er seinen letzten Rest Menschlichkeit, sowie Ner'zhuls Seele. Nach Arthas Tod wurde Bolvar Fordragon zum neuen Lichkönig, ob nun die Stimme von Ner'zhul oder Arthas durch den Helm zu ihm sprechen ist nicht bekannt.

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