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BeitragVerfasst: Di 3. Mär 2015, 14:40 
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Was ist World of Warcraft


World of Warcraft (dt. Welt der Kriegskunst; meist WoW abgekürzt) ist ein Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspiel (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game - MMORPG), das Spieler gleichzeitig zusammen über das Internet spielen. Es wurde 2004 von dem Unternehmen Blizzard Entertainment veröffentlicht und ist, wie drei weitere Spiele, im Warcraft-Universum angesiedelt. World of Warcraft knüpft an die Geschichte des 2003 erschienenen Titels Warcraft III: The Frozen Throne an.

Das Spiel gehört mit mehr als einer Milliarde Dollar Umsatz jährlich zu einem der lukrativsten Unterhaltungsmedien. Wie bei manchen MMORPGs üblich, muss für World of Warcraft ein monatliches Entgelt entrichtet werden.

Im Januar 2007 erschien die erste Erweiterung The Burning Crusade. Ein halbes Jahr später kündigte Blizzard die zweite Erweiterung Wrath of the Lich King an, die am 13. November 2008 erschienen ist. Wrath of the Lich King wurde am ersten Tag nach der Veröffentlichung über 2,8 Millionen mal verkauft und brach damit den Verkaufsrekord von The Burning Crusade, der bei 2,4 Millionen lag.
Am 21. August 2009 wurde die dritte Erweiterung Cataclysm angekündigt, welche am 7. Dezember 2010 veröffentlicht wurde. Cataclysm brach den Rekord von Wrath of the Lich King deutlich und war mit 3,3 Millionen verkauften Exemplaren am ersten Tag wieder das am schnellsten verkaufte PC-Spiel, musste diesen Titel jedoch inzwischen an das ebenfalls von Blizzard entwickelte Diablo 3 mit 3,5 Millionen verkauften Exemplaren abgeben. Auf der BlizzCon 2011 wurde die vierte Erweiterung Mists of Pandaria angekündigt, welche am 25. September 2012 veröffentlicht wurde. Mists of Pandaria hat sich innerhalb einer Woche 2,7 Millionen Mal verkauft. Am 8. November 2013 wurde anlässlich der Blizzcon die fünfte Erweiterung Warlords of Draenor angekündigt. Diese wurde am 13. November 2014 veröffentlicht und verkaufte sich bisher 3,3 Millionen Mal.


Entwicklung

Die Entwicklung des Spiels begann im Jahr 1999 und dauerte etwa 4–5 Jahre, wovon alleine die Testphase etwa 1 bis 2 Jahre in Anspruch nahm. Das Spiel wurde von Blizzard Entertainment auf der European Computer Trade Show im September 2001 offiziell angekündigt. Die 3D-Grafik verwendet verschiedene Elemente der Grafik-Engine von Warcraft III, das ebenfalls von Blizzard Entertainment entwickelt wurde. Die Spielwelt wurde als offenes Umfeld für alle Spieler eines Servers geschaffen. Quests sollten dem Spieler bei der Charakter-Entwicklung helfen und ihn dazu anregen, möglichst viele verschiedene Zonen zu erkunden. Außerdem wurden diese so gestaltet, dass sich Spieler beim Questen nicht gegenseitig stören. Das Spiel-Interface wurde in Ansätzen offen gestaltet, so dass der Spieler Aussehen und Lage der Steuerelemente anpassen konnte.

Der World of Warcraft Client wurde nativ für Windows und MacOS veröffentlicht, inoffizielle Linux und FreeBSD Unterstützung lässt sich über Wine Derivate wie Cedega oder CrossOver erzielen. Ein Blizzard interner Client für Linux existiert, wurde von Blizzard aufgrund Bedenken bezüglich der Komplexität einer Unterstützung des Linux-Ökosystems, welches zwischen vielen Distributionen fragmentiert ist, jedoch nicht veröffentlicht.


Veröffentlichung

Die Originalversion des Spiels (WoW : Classic, auch liebevoll „Vanilla“ genannt) wurde am 23. November 2004 in Mexiko, Neuseeland, Kanada, Australien und den USA veröffentlicht. Während es in Südkorea am 18. Januar 2005 erschienen ist, wurde es in Europa am 11. Februar 2005 veröffentlicht. Später folgte dann auch die Veröffentlichung in der Volksrepublik China, in Singapur, in der Republik China, in Hongkong, Macau, Südafrika und Russland. In diesen Ländern bzw. Kontinenten wurde das Spiel zwar veröffentlicht, es wurde aber nur in eine englische, deutsche, französische, spanische, russische, brasilianisch-portugiesische und in eine italienische Sprachversion vollständig lokalisiert.

Am ersten Tag des Europastarts wurden 290.000 Exemplare verkauft. Die Verkaufszahlen stiegen nach dem darauf folgenden Wochenende auf 380.000 Exemplare an. Am ersten Verkaufstag in Deutschland standen sehr viele Interessenten vor den Geschäften, um überhaupt noch ein Exemplar zu ergattern. Trotzdem konnte der Verband der Unterhaltungssoftware Deutschland (VUD) Blizzard Entertainment bestätigen, dass allein in Deutschland nach fünf Wochen 200.000 Stück verkauft wurden – somit erhielt das Spiel den Gold- und Platin-Award.


Die Spielwelt

World of Warcraft spielt in der aus den anderen Warcraft-Spielen bekannten Fantasywelt Azeroth, die in die beiden Kontinente Kalimdor und Östliche Königreiche unterteilt ist. Mit der ersten Erweiterung kam zusätzlich die Scherbenwelt hinzu. Die zweite Erweiterung brachte Nordend mit sich, die dritte Erweiterung neue Gebiete nach Kalimdor und Östliche Königreiche sowie die vierte Erweiterung den Kontinent Pandaria einführte. Auf den einzelnen Kontinenten findet sich eine Vielzahl von verschiedenen Städten und Dörfern. Weiterhin gibt es von Wäldern, Wüsten bis zu Dschungeln verschiedene Landschaften sowie spezielle instanzierte Dungeons (von dem Rest der Welt abgespaltene Gegenden wie zum Beispiel bestimmte Höhlen, Gemäuer etc.).

Die Spielwelt wird komplett in einer comic-haften dreidimensionalen Grafik dargestellt. Der Spieler sieht sie üblicherweise aus der Verfolgerperspektive des von ihm gewählten Spielercharakters, welchen er weitgehend frei durch die Welt bewegen kann. Neben der Fortbewegung zu Fuß kann der Charakter zwischen bestimmten Orten auch verschiedene Fortbewegungsmittel, wie Reit- und Flugtiere, Zeppeline, Schiffe oder eine unterirdische Bahn, verwenden, welche ein schnelleres Reisen durch die Spielwelt ermöglichen. Mit Erreichen höherer Level kommen weitere, persönliche Reit- bzw. Flugtiere hinzu.

Der Charakter des Spielers begegnet innerhalb der Spielwelt anderen Spieler- und Nicht-Spieler-Charakteren mit denen verschiedene Interaktionsmöglichkeiten bestehen. So können Kämpfe ausgetragen, Kommunikation durchgeführt oder Handel betrieben werden.


Der Spielablauf

Um die Welt von Warcraft kennenzulernen, kann der Spieler eine Vielzahl von sogenannten Quests (Aufgaben/Missionen) annehmen, die ihm Erfahrungspunkte und Belohnungen in Form von virtuellem Geld, Ausrüstungsgegenständen, oder anderen sogenannten Items einbringen. Im gesamten Spiel existieren fast 8000 dieser Quests. Weiterhin erhält der Spieler – genretypisch für die meisten Rollenspiele – Erfahrungspunkte für den erfolgreichen Kampf gegen computergesteuerte Charaktere und Monster. Auch für das Erkunden unbekannter Gebiete gibt es Erfahrungspunkte. Infolge des sogenannten MoP-Pre-Patches (bereits vor der Urveröffentlichung eines Add-Ons werden sogenannte Pre-Patches ausgeführt, um die Spieler bereits an einige neue Inhalte des neuen Add-Ons heranzuführen) wurde das in Cataclysm verwendete Talentsystem abgeschafft. Spieler erhalten jetzt alle 15 Level (15, 30, 45 usw.) die Möglichkeit, eines von drei Talenten zu wählen. Anders als bisher haben meistens alle drei Talente einen vergleichbaren Effekt (die Effekte unterscheiden sich dadurch, dass sie in bestimmten Situationen einen größeren Vor- bzw. Nachteil jeweils gegenüber den beiden anderen beinhalten). Die Fähigkeiten, die man früher in jeder geradzahligen neuen Stufe bekam (stärkere Formen bekannter oder gänzlich neue Zauber) und beim Lehrer erst gegen Goldzahlung erlernen musste, was mitunter sehr zeitaufwändig war, erhält man jetzt automatisch, sobald ein Spieler den erforderlichen Level erreicht hat. Die maximale Stufe des Grundspiels ist 60, mit der Erweiterung The Burning Crusade erhöht sich das Limit auf Stufe 70, mit der Erweiterung Wrath of the Lich King auf 80, mit der Erweiterung Cataclysm auf 85 sowie mit der Erweiterung Mists of Pandaria schließlich auf Stufe 90. Wie in den meisten Rollenspielen können die Spieler Gruppen bilden, um gemeinsam zu kämpfen oder Missionen zu erfüllen sowie Dungeons oder Schlachtzüge zu bewältigen. Manche Aufgaben lassen sich nur zusammen lösen und bestimmte Items nur mit Gruppen erlangen.


Servertypen

Der Spieler wählt zum Spielen einen Realm (Server) aus, auf dem er einen Charakter erstellt. Es gibt drei Realmcluster: Einen amerikanischen, einen asiatischen und einen europäischen. In jedem gibt es verschiedene Realms, die sich neben den Sprachen (in Europa sind das bisher Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch) in vier Typen unterscheiden. Zum einen gibt es die Unterscheidung zwischen PvE (Player versus Environment)- und PvP (Player versus Player)-Servern. Auf letzteren ist der offene Kampf zwischen Spielercharakteren unterschiedlicher Fraktionen vorgesehen, während auf PvE-Servern der Kampf gegen computergesteuerte Kreaturen und das Lösen von Quests im Vordergrund stehen. Zudem gibt es für beide Servertypen Rollenspielvarianten, auf denen spezielle Regeln gelten, sowohl für den Umgang innerhalb der Spielwelt als auch die Namensgebung, um den Rollenspielaspekt zu verstärken.


Völker und Klassen

Alle Spieler müssen sich für eine der beiden Fraktionen Allianz oder Horde entscheiden, wobei man auf einem PvE-Server die Möglichkeit hat, Charaktere beider Fraktionen zu spielen. Von ihrer Wahl ist es abhängig, auf welcher Seite sie kämpfen, welche Völker sie wählen können und eine Menge mehr. Auf Seiten der Allianz kann man sich für Menschen, Nachtelfen, Zwerge, Gnome oder Draenei entscheiden; bei der Horde stehen Orcs, Tauren, Untote, Trolle und Blutelfen zur Wahl. Die jeweils Letzteren wurden erst mit der Erweiterung The Burning Crusade implementiert. Insgesamt stehen zehn Klassen zur Verfügung: Druide, Hexenmeister, Jäger, Krieger, Magier, Paladin, Priester, Schamane, Schurke und Todesritter. Letzterer wurde mit der Erweiterung Wrath of the Lich King eingeführt. Die Wahl des Volkes schränkt die Klassenwahl ein, da nicht alle Klassen jedem Volk zur Verfügung stehen. Mit der Erweiterung The Burning Crusade ist es möglich, seitens der Horde den Paladin bzw. auf Seiten der Allianz den Schamanen zu spielen. Dies begründet Blizzard unter anderem damit, dass beiden Klassen klarere Rollen in neuen Instanzen zugesprochen werden können. In der Erweiterung Cataclysm wurden zwei neue Völker, die Goblins für die Horde und die Worgen für die Allianz, eingeführt. Außerdem wurden neue Kombinationen der Völker mit den Klassen für die alten Völker hinzugefügt. Mit der vierten Erweiterung Mists of Pandaria ist es erstmals möglich, eine Rasse zu wählen, bei der man sich erst im späteren Spielverlauf für eine der beiden Fraktionen entscheiden kann bzw. muss. Dies wurde damit begründet, dass Blizzard die Geschichte der Welt zum einen weiterentwickeln möchte, zum anderen es ihrer Ansicht nach besser ist, wenn auch eine neutrale Rasse ins Spiel kommt.


Berufe

Jeder Spieler hat die Möglichkeit, seinen Charakter Berufe erlernen zu lassen, die in Haupt- und Nebenberufe unterteilt werden. Es dürfen höchstens zwei Hauptberufe erlernt werden, allerdings alle der drei Nebenberufe. Zu den Hauptberufen zählen sowohl die Sammelberufe Kräuterkunde, Bergbau und Kürschnern, als auch die verarbeitenden Berufe Alchemie, Schmiedekunst, Ingenieurskunst, Lederverarbeitung, Schneiderei und Verzauberkunst. Die Erweiterungen brachten die Berufe Juwelenschleifen und Inschriftenkunde mit sich. Juwelenschleifen ist nur erlernbar, wenn The Burning Crusade erworben wurde. Inschriftenkunde wurde durch den Patch 3.0.2 eingeführt, der zur Vorbereitung von Wrath of the Lich King diente; um Inschriftenkunde bis zur maximalen Fertigkeitsstufe zu erlernen, muss jedoch Wrath of the Lich King erworben werden. In einigen verarbeitenden Berufen kann zudem eine Spezialisierung gewählt werden. Zu den Nebenberufen gehören Erste Hilfe, Kochkunst und Angeln. Durch das Sammeln von Rohstoffen oder das Herstellen (bzw. Ver-/Entzaubern) von Gegenständen kann die Fertigkeit in dem jeweiligen Beruf gesteigert werden, wodurch neue Rezepte (zu erhalten z. B. bei Ausbildern, in Dungeons oder von besiegten Gegnern) erlernt werden können.

Im Gegensatz zu den Nebenberufen können Hauptberufe wieder verlernt werden, was zur Folge hat, dass die bis dahin gesammelten Fähigkeiten in diesem Beruf verloren gehen und bei erneutem Erlernen des Berufes auch neu bezahlt werden müssen.


Gilden

Mehrere Spieler können sich auf einem Server in Gilden zusammenschließen. Zur Gründung einer Gilde werden mindestens 10 Spieler benötigt, die eine Gildensatzung unterzeichnen. Der Name der Gilde kann vorab, beim Erwerb einer leeren Satzung beim NSC, frei gewählt werden und muss nur pro Server eindeutig sein. Der Avatar, der die Satzung erwirbt und sie von den anderen unterschreiben lässt, besetzt nach erfolgreicher Gründung den Rang des Gildenmeisters.

Innerhalb einer Gilde werden Gegenstände oft günstig oder gar umsonst getauscht bzw. verschenkt. Die Spieler lernen sich besser kennen und finden leichter jemanden, mit dem sie zusammen spielen können. Spieler in einer Gilde können sich ergänzen, indem beispielsweise ein Bergmann einen Schmied mit Erzen versorgt. Zudem wird das Spielgefühl in einer Gilde intensiviert und verbessert, da man oft mit den gleichen Leuten zusammenspielt. Außerdem ist es ohne Gilde/Stammgruppe fast unmöglich, die schweren Dungeons zu meistern und Bossgegner zu besiegen, da hierfür ein sehr gutes Zusammenspiel der Gruppe erforderlich ist.

Jedoch unterscheiden sich die Gilden aus World of Warcraft beträchtlich von den Namensvettern des Konkurrenten Guild Wars. In Guild Wars stellen die Gilden einen wesentlichen Teil des Spiels dar. Dort können Gilden in Kämpfen gegeneinander antreten oder für ihren Kontinent spezielle Gebiete erobern.

Seit dem Erscheinen der Spielerweiterung Cataclysm hat die Mitgliedschaft in einer Gilde auch direkte spielmechanische Vorteile. So können Gilden mit fortschreitender Entwicklung Fertigkeiten für ihre Mitglieder freischalten, beispielsweise höherer Erfahrungspunktegewinn für niedrigstufige Charaktere oder schnellere Fortbewegung. Das gemeinsame Bestreiten von Herausforderungen gewährt eine Belohnung für die Gildenbank.


Ehrensystem, Schlachtfelder und Arenen

Im April 2005 wurde das Spiel um das angekündigte Ehrensystem erweitert, welches für siegreiche Kämpfe gegen ebenbürtige Mitspieler Ehrenpunkte vergibt. Diese Ehrenpunkte bestimmten lange Zeit den militärischen Rang, der dem Spieler erlaubte, eine bessere Ausrüstung oder andere Boni zu erhalten.

Durch den Patch 2.0 im Dezember 2006 wurde das PvP-System grundlegend umgestellt. Die Aufteilung in Ränge wurde abgeschafft, wobei Spieler mit einem bereits vorhandenen Rang diesen optional als Titel anzeigen lassen können. Der Einsatz im PvP drückt sich seither durch die Menge an Ehre aus, die durch PvP-Kämpfe in der normalen Spielwelt oder in den Schlachtfeldern erlangt wurde. Ehrepunkte und Schlachtfeldmarken können gesammelt und als Währung zum Kauf von Ausrüstung, PvP-Reittieren und Verbrauchsmaterial eingesetzt werden. Dieses System soll es auch Gelegenheitsspielern ermöglichen, hochwertige PvP-Belohnungen zu erreichen.

In den Schlachtfeldern treten Gruppen beider Fraktionen gegeneinander an. Es gibt dabei vier verschiedene Schlachtfelder, die sich jeweils durch ihren Spieltyp unterscheiden, nämlich Capture the Flag in der Kriegshymnenschlucht, die Kontrolle von Basen im Arathibecken, die Kombination aus beidem im Auge des Sturms und das Eliminieren feindlicher, computergesteuerter Gegner im Alteractal. Das Auge des Sturms wurde mit The Burning Crusade eingeführt und ist für Spieler ab der Stufe 61 zugänglich. Die Kriegshymnenschlucht kann ab Stufe 10, das Arathibecken ab Stufe 20 betreten werden, das Alteractal ab Stufe 51.

Mit der Veröffentlichung des Patch 1.12 sind im August 2006 serverübergreifende Schlachtfelder eingeführt worden. Das bedeutet, dass nun Spieler von verschiedenen Realms gegeneinander antreten und nicht mehr wie zuvor nur Spieler des selben Realms. Dies geschieht in der Absicht, die Wartezeiten beim Betreten eines Schlachtfelds zu verringern. Dennoch kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Mit dem Patch 2.0 wurde außerdem die Spielform Arena implementiert. Dabei handelt es sich um eine Umsetzung des antiken Gladiatorenkampfs. Teams, bestehend aus zwei, drei oder fünf Spielern, treten gegen anderen Teams selber Größe an. Die Fraktionswahl beeinflusst dabei, im Gegensatz zu Schlachtfeldern, die gegnerische Fraktion nicht. Abhängig von einer Spielwertung des Teams erhalten die Spieler im Team wöchentlich Arenapunkte, mit denen exklusive Rüstungen und Waffen gekauft werden können, die speziell für den PvP-Gebrauch konzipiert wurde. Der Arenawettkampf ist in Saisons unterteilt, die jeweils etwa vier Monate dauern. Zu Anfang jeder neuen Saison wird die Arenawertung zurückgesetzt und es werden neue Gegenstände erhältlich, zudem gibt es für die besten Spieler Belohnungen und einen Titel.

Die besten Arenateams werden von Blizzard, aber auch von anderen Unternehmen und Veranstaltern regelmäßig zu Turnieren mit hohen Preisgeldern und anderen lukrativen Events eingeladen.


Instanzen, Schlachtzüge

Der Spielinhalt umfasst mehrere sogenannte instanziierte Dungeons und Schlachtzüge für verschiedene Level-Stufen-Anforderungen. Die 5-Spieler-Versionen werden als Instanzen oder Dungeons bezeichnet, beginnen bei Stufe 15 und erstrecken sich bis Stufe 90. Die Instanzen ab der ersten Erweiterung The Burning Crusade können zudem auch auf dem Schwierigkeitsgrad Heroisch gespielt werden, verfügbar für die jeweilige Maximalstufe der entsprechenden Erweiterung (Stufe 70 für The Burning Crusade, 80 für Wrath of the Lich King, 85 für Cataclysm und 90 für Mists of Pandaria). Die Schlachtzüge wurden für die Maximalstufen des jeweiligen Add-Ons ausgelegt. Auf Stufe 60 existieren unterschiedliche Schlachtzüge für zehn und 40 Spieler, auf Stufe 70 für zehn und 25 Spieler. Ab Stufe 80 gab es eine Änderung des Schlachtzugssystems: Die Schlachtzüge für Stufe 80 und 85 gibt es jeweils in einer 10-Spieler- und 25-Spieler-Ausführung. Das Ziel dieser sogenannten Instanzen und Schlachtzüge ist es, gemeinsam mit anderen Spielern seines Realms starke NPCs zu bezwingen und dadurch gute Ausrüstungsgegenstände zu erhalten, wobei die meisten Schlachtzüge auch in zwei verschiedenen Schwierigkeitsstufen gespielt werden können (normaler und heroischer Modus).

Mit Patch 3.3 wurde das Gruppensuchsystem für 5-Spieler-Instanzen überarbeitet und erweitert. Jedem Spieler ist es möglich, sich bei diesem System anzumelden. Es wird dann automatisch eine Gruppe für eine 5-Spieler-Instanz zusammengestellt. Das Neue an diesem System ist, dass es nicht mehr auf einen einzelnen Realm beschränkt ist. Damit ist es möglich, schneller Gruppen für diese Instanzen zu erstellen, und man bestreitet diese Instanzen dann einfach mit Spielern anderer Realms. In Hauptstädten kommt man über das Chatfenster Suche nach Gruppe zu anderen Gruppen, die einen auf der Reise begleiten.

Mit Mists of Pandaria wurde das Spiel um sieben Dungeons, drei Raids und drei überarbeitete, alte Instanzen aus WoW: Classic erweitert. Zudem wurden die sogenannten flexiblen Schlachtzüge eingeführt, die mit einer beliebigen Anzahl Spielern zwischen 10 und 25 bestritten werden können, der Schwierigkeitsgrad bzw. die Stärke der Gegner skaliert dabei mit der Größe des Schlachtzuges.


Ruf

Durch das Erfüllen von Quests oder das Töten von bestimmten Gegnern kann der Spieler seinen Ruf bei den verschiedenen NPC-Fraktionen verbessern oder auch verschlechtern. Dabei ist zu beachten, dass man durch einige Quests oder durch das Töten bestimmter Gegner seinen Ruf bei einer Fraktion gleichzeitig verbessern und bei einer anderen verschlechtern kann. Ein guter Ruf ermöglicht es zum Beispiel, hochwertige Gegenstände wie Waffen, Ausrüstungsgegenstände, Rezepte oder auch besondere Reittiere zu kaufen, ein schlechter Ruf kann zum sofortigen Angriff einer Fraktion auf den Spieler führen.
Die Rufstufen sind (von negativ zu positiv): Hasserfüllt, Feindselig, Unfreundlich, Neutral, Freundlich, Wohlwollend, Respektvoll, Ehrfürchtig.


Erfolgssystem

Mit dem Patch 3.0 wurde das Erfolgssystem in das Spiel integriert. Hier werden die meisten Ereignisse, die ein Spieler während des Spielens erlebt, festgehalten und als Erfolg hinterlegt, z.B. das Erkunden von Orten, das Töten von Gegnern, das Erhalten von Reit- und Haustieren etc. Alle Erfolge sind vorher schon zu sehen, jedoch grau, was bedeutet, dass der Spieler diesen Erfolg noch nicht errungen hat. Daneben gibt es Heldentaten, die nicht von vornherein hinterlegt sind und erst als Erfolg eingetragen werden, wenn der Spieler ihn errungen hat. Die eigenen Erfolge können mit denen anderer Spieler verglichen werden.

Für manche Erfolge gibt es neue Titel, wie z.B. der Entdecker, seltener sogar neue Reittiere. Keiner der über das Erfolgssystem zu erhaltenden Gegenständen macht den Charakter jedoch stärker, sie dienen nur der Belohnung des Spielers.


Duale Talentbäume

Mit dem Patch 3.1, der am 15. April 2009 auf die öffentlichen Server aufgespielt wurde, wurde es den Spielern ab Erreichen der Stufe 40 möglich, gegen eine einmalige Gebühr jederzeit zwischen zwei Talentverteilungen wechseln zu können. Vor dieser Änderung war der Spieler gezwungen, für jede Neuverteilung mehr Gold bei einem Klassenlehrer zu bezahlen. So kann ein Spieler, entsprechende Ausrüstung vorausgesetzt, während des Spiels beispielsweise zwischen einem Schaden verursachenden und einem heilenden Talentbaum hin- und herwechseln. Der Talentwechsel ist nur außerhalb des Kampfs möglich und bewirkt zusätzlich, dass sämtliche Mana-, Energie-, Wut-, Fokus- und Runenmacht-Vorräte auf 0 zurückgesetzt werden. Seit Patch 4.0.1 ist es möglich, schon mit Stufe 30 an die zweite Talentverteilung zu gelangen. Diese Erweiterung kostet lediglich 10 Gold, nachdem sie zu Patch 3.1 noch 1000 Gold gekostet hatte.


Kommunikation im Spiel

Innerhalb des Spieles können sich Spieler mit anderen Spielern ihrer Fraktion über Chatkanäle unterhalten. In diesen Kanälen wird per Text miteinander kommuniziert. Es stehen allgemeine Befehle zur Verfügung, mit denen man etwas zu allen in der Nähe stehenden Spielern sagen oder aber im gesamten Gebiet schreien kann. Des Weiteren finden sich vorgefertigte Kanäle, mit denen man zum Beispiel allgemeine Fragen stellen, Handel treiben oder die Verteidigung gegen Angreifer organisieren kann. Im Interface des Spiels kann man zudem einen Schimpfwortfilter einstellen, der jedoch nicht alle Beleidigungen erkennen kann, da sie oft in der Eile falsch geschrieben werden und der außerdem auch Wörter wie einiger zensiert (enthält „niger“). Dies kommt dadurch zustande, dass die Schimpfwortfilter auch englische Wörter zensieren, die in der deutschen Sprache eine andere Bedeutung haben.

Vor Patch 2.0 gab es auch einen separaten Suche-nach-Gruppe-Kanal, der das Suchen nach einer Gruppe oder weiteren Mitstreitern ermöglichte. Seit dem besagten Patch gibt es ein eingebautes Suche-nach-Gruppe-System, das automatisch die Gruppen zusammenstellt. Es kann z. B. eine Instanz oder eine Quest ausgewählt werden und das Suchsystem sucht andere Spieler, die ebenfalls auf der Suche nach einer Gruppe für diese sind. Danach wird die Gruppe automatisch zusammengestellt und der Gruppenleiter zufällig ausgewählt. Die automatische Gruppenzusammenstellung kann verhindert werden, indem die Option Automatisch einer Gruppe beitreten bzw Automatisch Mitglied einladen deaktiviert wird. Seit Patch 2.1 ist der Suche-nach-Gruppe-Kanal in modifizierter Form wieder vorhanden. Der Kanal wird nun über das Suche-nach-Gruppe-System gesteuert. Bei Eintragung in das System wird der Channel automatisch betreten und bei Deaktivierung verlassen.

Zusätzlich steht im Spiel ein Postsystem zur Verfügung, das über Briefkästen vor Gasthäusern oder Banken der verschiedenen Städte benutzt werden kann. Mit diesem kann man Spielern nicht nur Nachrichten schicken, sondern auch Gold oder Waren zukommen lassen. Das Versenden von Gold, einfachen Briefen und Gegenständen dauert eine Stunde. Ausgenommen ist das Versenden an einen eigenen Charakter, bzw. an einen Charakter, der zum selben World-of-Warcraft-Account gehört – diese Post wird sofort zugestellt.

Direkte Kommunikation mit Spielern der gegnerischen Fraktion ist nicht möglich. Direkt Geschriebenes wird vom Spiel in unverständliches Kauderwelsch übersetzt, das sich nur in Einzelfällen zurückübersetzen lässt. Um aber dennoch eine Verständigung zu ermöglichen, hat der Hersteller ein System von Emotes eingerichtet. Mit diesem können Emotionen und einfache Gesten übermittelt werden. So lässt das emote /winken zum Beispiel den eigenen Charakter die Hand heben und winken, während /pfeifen sogar ein hörbares Pfeifen ertönen lässt. Auch volksspezifische Witze (/witz) werden hörbar vom Charakter erzählt.

Diverse Spieler nutzen Sprachchat-Programme wie Teamspeak oder Ventrilo um mit anderen Spielern über ein Mikrofon zu kommunizieren, was das Zusammenspielen in Instanzen und auf Schlachtfeldern vereinfacht. Seit Patch 2.2 gibt es einen spielinternen Sprachchat, der auf dem gleichen Prinzip basiert, jedoch keine zusätzliche Software erfordert. Dieser Sprachchat kann z.B. in normalen Gruppen, in Schlachtzügen und auf Schlachtfeldern genutzt werden. Es können aber auch eigene Channels erstellt werden. Die aktive Nutzung ist auf 40 Spieler beschränkt, das Mithören ist aber für mehr Spieler möglich.


Handel

Des Weiteren ist es auch möglich, in Auktionshäusern, die im Spiel integriert sind, mit anderen Spielern Handel zu betreiben. Man hat dort die Möglichkeit, selbst hergestellte oder gefundene Gegenstände für eine kleine Auktionsgebühr, zu zahlen in der virtuellen Währung Gold, zu verkaufen und, ebenfalls in der virtuellen Währung, zu kaufen. Man muss ein Mindestgebot sowie die Laufzeit angeben. Optional kann man auch einen Sofortkauf-Preis angeben. Um den Gewinn so hoch wie möglich zu halten, sollte man den Wirtschaftsmarkt im Spiel genau beobachten und dadurch die Preise anpassen.

Neben dem Austausch im Spiel selbst hat sich ein reger externer Handel von Gold und Gegenständen außerhalb des Spiels und gegen echtes Geld entwickelt. Speziell in China sind Firmen entstanden, in denen professionelle Spieler, sogenannte Goldfarmer, durch Langzeitspielen Spielwährung oder Gegenstände erwirtschaften, die dann von der Firma verkauft werden können. Die rechtliche Basis für solche Geschäfte ist bisher umstritten, wobei Händler und Spielehersteller konträre Positionen einnehmen – gemäß den Endbenutzerlizenzvereinbarungen von World of Warcraft ist diese Art von Geschäften ausdrücklich verboten und kann zur Schließung des Accounts führen. In unbestimmten Abständen gibt Blizzard genauere Daten von geschlossenen Accounts preis und die Zahlen des entfernten Geldes um die Wirtschaft zu neutralisieren.


Modifikationen

Es gibt diverse Benutzeroberflächen-Modifikationen, die allgemeine, sich wiederholende Befehle halbautomatisch ausführen, oder das Aussehen und die Bedienung des Spiels verändern. Diese Add-ons werden von Spielern geschrieben. Es ist ausdrücklich von Blizzard erwünscht, dass sich jeder Spieler auf diese Weise sein Benutzerinterface individuell gestalten kann. Es gibt z. B. Modifikationen, die zusätzliche Aktionsleisten hinzufügen, einige Texturen entfernen, Abklingzeiten von Zaubern anzeigen, ausgegebenes Gold für Reparaturen und Flüge speichern und so weiter.

In regelmäßigen Abständen erweitert Blizzard die Benutzeroberfläche um Funktionen, die vorher nur durch Add-ons möglich waren, und macht diese damit überflüssig.


Nicht erlaubte Modifikationen

Neben den offiziellen Modifikationen gibt es auch solche, die gegen die Endbenutzerlizenzvereinbarungen verstoßen. Solche Add-ons werden als Hacks bezeichnet und verschaffen dem Spieler einen Vorteil. Laut Blizzards Bestimmungen dürfen Add-ons nur mit den dafür vorgesehen Möglichkeiten erstellt werden und dürfen den Spielern keinen direkten Vorteil verschaffen. Die letzte Regel ist allerdings umstritten, da alle Add-ons einen Vorteil verschaffen können. In der Regel werden damit nur Add-ons gemeint, die die Spielmechanik maßgeblich oder in nicht von den Entwicklern intendierter Weise verändern. So gab es, beziehungsweise gibt es, Hacks, die es dem Charakter ermöglichen schneller als andere zu laufen oder Wände und Berge hinaufzusteigen, um ein paar Beispiele zu nennen. Spieler, die auf normalem Wege spielen, können sich durch diese Hacks benachteiligt fühlen, vor allem in Kämpfen um Belohnungen. Blizzard sorgt in der Regel dafür, dass ein bestimmter Hack nicht länger genutzt werden kann und sperrt sämtliche Spieler, denen der Gebrauch des Hacks nachgewiesen werden kann.


Computergesteuerte Charaktere

Es gibt Programme, die Abläufe eines Charakters automatisieren und die Steuerung des Spielers übernehmen (nicht zu verwechseln mit Nicht-Spieler-Charakteren, die von Blizzard erstellt werden). Diese Bots sammeln entweder Gegenstände oder Gold, oder werben für den virtuellen Handel (meist durch Chatmitteilungen oder Post im Spiel). Bots werden auch dazu benutzt, den Handel mit virtuellen Gütern gegen ‚echtes‘ Geld anzutreiben, da sie effizient das Sammeln von Gegenständen und Gold übernehmen können. Das Benutzen derartiger Programme ist laut Blizzards Nutzungsbestimmungen untersagt und kann zur Accountsperrung führen, wenn die Benutzung nachgewiesen werden kann.

Durch die Zunahme der Werbung wurden Add-ons wie SpamSentry entwickelt um unerwünschte Mitteilungen stark zu reduzieren und das Weiterleiten an Gamemaster zu vereinfachen. Seit Patch 2.1 hat Blizzard das Anti-Spamsystem verbessert und das Melden der Spammer vereinfacht.


Scanning des Computers

Um zu vermeiden, dass auf dem Client-Rechner via externer Programme auf den World of Warcraft-Prozess zum Zwecke der Vorteilsbeschaffung oder der Ablauf-Automatisierung eingewirkt wird, ist in World of Warcraft eine Überwachungsfunktionalität enthalten. Mit Hilfe einer speziellen Software - Warden genannt - werden während der Ausführung von World of Warcraft sowohl Arbeitsspeicher als auch andere CPU-Prozesse kontrolliert und nach Mustern bekannter Cheatprogramme durchsucht. Der Kunde wird vor dem ersten Start des Spieles innerhalb der Vertragsdetails auf diesen Umstand hingewiesen. Die Einwilligung in diese Methoden ist eine Grundvoraussetzung für die Teilnahme am Spiel. Datenschützer sehen Gefahren bezüglich der Vertraulichkeit privater Daten, die auf diesem Wege Blizzard Entertainment grundsätzlich bekannt werden könnten und damit deutliche Parallelen zu Spyware. Blizzard Entertainment erhielt für dieses Vorgehen deshalb im Jahr 2005 einen österreichischen Big Brother Award im Bereich Kommunikation.


Monatliche Kosten und kostenpflichtige Dienste

Um die Fantasy-Welt zu betreten, muss man eine monatliche Gebühr zahlen. Mit dem Kauf des Spiels erhält man einen Freimonat. Ein Monatsabonnement kostet 12,99 Euro, ein dreimonatiges 11,99 Euro pro Monat und ein sechsmonatiges 10,99 Euro pro Monat. Die Zahlung ist über Kreditkarte, Lastschriftverfahren oder Telefonrechnung möglich. Im Handel sind auch sogenannte Prepaid Game Cards (Guthabenkarten) für 26,99 Euro erhältlich, die ein Weiterspielen für 60 Tage erlauben (13,50 € pro Monat).

Darüber hinaus bietet Blizzard weitere kostenpflichtige Dienste an. So ist es möglich, einen Charakter auf einen anderen Realm zu transferieren. Der Transfervorgang ist nur unter bestimmten Umständen möglich (z. B. kann ein Charakter von einem PvE-Realm nur dann auf einen PvP-Realm transferiert werden, wenn dort nicht bereits Charaktere der entgegengesetzten Fraktion vorhanden sind) und kostet 20 Euro pro Transfer. Jeder Charakter kann jeden Monat nur einmal transferiert werden. Ein weiterer Dienst ist die kostenpflichtige Umbenennung des Charakters. Alle 30 Tage kann der Charaktername für 8,00 Euro geändert werden – sofern er nicht gegen die Nutzungsbestimmungen verstößt.


Suchtpotenzial

Der virtuelle Charakter des Spielers wird in World of Warcraft durch Erfahrungspunkte und neue Gegenstände immer stärker. Mit steigender Spieldauer wird die eigene Figur immer wertvoller, so dass das Aufhören zunehmend schwerer fallen kann. Selbst wenn das Stufenmaximum von 80 Punkten erreicht ist, kann man sich auf die Suche nach speziellen Gegenständen begeben, um seinen Charakter noch weiter zu verbessern. Einige dieser Gegenstände sind so selten, dass man zum Teil Monate auf die Suche gehen kann. Vom Spielehersteller werden zudem ständig neue Items und Aufgaben ins Spiel gebracht.

Dadurch hat man nie alles erreicht – es gibt immer Gegenstände, die noch seltener sind und die man noch nicht besitzt, oder Gegenden, die noch nicht erforscht sind. Das eingebaute Belohnungssystem des Spiels fördert also den Wunsch nach immer weiteren Erfahrungen und Entdeckungen. Das Spiel endet nie. Dies kann bei bestimmten Persönlichkeitstypen zu einer Verhaltenssucht führen.

Ebenso wurde festgestellt, dass das Teilnehmen an Gilden und das gemeinsame Lösen von Aufgaben bei World of Warcraft einen tendenziell abhängigkeitsfördernden Charakter aufweist. Mehrere Spieler müssen sich in der virtuellen Welt verabreden, um Spielaufgaben gemeinsam zu lösen, die man alleine nicht bewältigen kann. Einerseits werden dadurch Teamfähigkeit, Kooperation und gegenseitiges Vertrauen gefördert, es kann durch diese gegenseitige Abhängigkeit aber auch sozialer Druck entstehen, zu bestimmten Zeiten am Computer zu sitzen und sich ins Spiel einzuloggen. Dadurch, dass die Welt von World of Warcraft rund um die Uhr existiert und sich permanent weiterentwickelt, kann bei Spielern das Gefühl entstehen, etwas zu verpassen, während sie nicht online sind. Ebenso besteht eine nicht endende Möglichkeit, sich mit anderen Spielteilnehmern zu vergleichen und zu messen.

Um besagtes Abhängigkeitspotenzial einzuschränken, wurden in der Volksrepublik China Gegenmaßnahmen ergriffen. So erhält der Spieler nach drei Stunden Spielzeitdeutlich weniger Erfahrungspunkte, Geld und Gegenstände. Nach fünf Stunden wird dies auf ein absolutes Minimum reduziert. Nur durch eine fünfstündige Pause, in der der Spielaccount nicht eingeloggt ist, wird dieser Status zurückgesetzt.

Des Weiteren ist es seit Ende November 2005 für Eltern möglich, die tägliche Spielzeit ihrer Kinder festzulegen. Es können für den Account entweder festgelegte Uhrzeiten oder eine Gesamtspielzeit definiert werden.


Private Server

Neben den offiziellen Blizzard-Servern gibt es private Server, sogenannte Freeshards, für die keine Gebühren anfallen, die von Blizzard jedoch abgelehnt werden. Die Rechtslage ist dabei nicht völlig klar, weder aus Sicht der Spieler, noch der Anbieter. Zudem haben private Server häufig technische Probleme, schwankende Spielerzahlen und veraltete Spielversionen.

Auf manchen privaten Servern erhalten Spieler Vorzüge wie erhöhte Erfahrung, mehr Gold oder gar vorgefertigte Charaktere. Dann gibt es noch die Highrate-Server, welche sich einzig und allein auf erhöhte Raten der Erfahrungspunkte und/oder Chancen, dass ein Gegner einen Gegenstand fallen lässt, beschränken.

Als vierte Kategorie sind die sogenannten Story-Server hinzugekommen. Für diese wird eine eigene Geschichte niedergeschrieben, nach der die Spieler dann spielen. Die Erweiterung der Geschichte kann u. a. weitere Instanzen, Gebiete oder sogar neue Kontinente beinhalten. Um diese Server besuchen zu können, sind jedoch Modifikationen am Spielclient notwendig, die teilweise mit der AGB des Spiels widersprüchlich und somit nicht erlaubt sind. Der Grad der Modifikation geht vereinzelt soweit, dass das Original-Spiel als Baukasten für ein komplett anderes Spiel(-prinzip) mit einem ganz anderen Hintergrund verwendet wird.

Alle privaten World of Warcraft-Server sehen sich mit dem Problem konfrontiert, dass Blizzard Entertainment immer komplexere Spielinhalte entwickelt. Dies hat zur Folge, dass die Emulatoren (die Software der privaten Server) bedeutend langsamer entwickelt wird als neuer Inhalt veröffentlicht wird. Die meisten privaten Server laufen daher auf späten Versionen des Addons Wrath of the Lich King (2008) oder Cataclysm (2010).


The Burning Crusade

Blizzard Entertainment hat am 16. Januar 2007 die Erweiterung mit dem Namen World of Warcraft: The Burning Crusade (dt. „Der Brennende Kreuzzug“; Abkürzung: TBC oder BC) veröffentlicht. Laut Angaben des Herstellers wurden alle bis dato Verkaufsrekorde mit einer Gesamtzahl von 2,4 Millionen verkauften Exemplaren innerhalb von 24 Stunden, am ersten Tag übertroffen. Somit war World of Warcraft: The Burning Crusade bis dato das am schnellsten verkaufte PC-Spiel in Nordamerika und Europa.

Die Erweiterung bringt nicht nur die bereits oben genannten neuen Völker, Draenei und Blutelfen, sondern auch fliegende Reittiere, welche nicht vordefinierte und fixe Flugrouten abfliegen, sondern frei steuerbar sind. Diese Reittiere können allerdings nur in der Scherbenwelt geritten werden, die ebenfalls ein integraler Bestandteil der Erweiterung ist. Die Scherbenwelt ist der Rest der früheren Heimatwelt der Orcs: Draenor. Diese Welt wurde durch die dunklen Portale zerrissen, als die Brennende Legion über sie herfiel und alles Leben unterjochte.

Zudem wird die maximal erreichbare Charakterstufe von 60 auf 70 angehoben, welches neue Zauber und Fähigkeiten mit sich bringt, außerdem sind die bislang für die Fraktionen einzigartigen Klassen Paladin und Schamane für beide Fraktionen spielbar.

Zusätzlich kommt ein neuer Beruf hinzu: Juwelenschleifer. Durch das Schleifen von Juwelen können magische Steine hergestellt werden, die zur Aufrüstung von Rüstungen und Waffen dienen können.

Spieler, die nicht die Erweiterung erwerben werden, haben die Möglichkeit, dennoch einige der neuen Inhalte nutzen zu können. Dies betrifft die neuen Zauber, Fähigkeiten sowie Talente. Das Betreten der neuen Gebiete, das Erreichen der Stufe 70 und das Spielen der neuen Völker ist nur den Nutzern der Erweiterung vorbehalten. Das gilt auch für die neuen Instanzen in Azeroth, sowie das neue Schlachtfeld das Auge des Sturms.

Für die deutsche Version der Erweiterung wurde eine vollständige Übersetzung vollzogen. Bisher waren im Spiel viele englische Namen enthalten, die nach und nach durch deutsche ersetzt wurden. Mit der Erweiterung und dem bereits erschienenen Patch 2.0 wurden fast alle englische Namen übersetzt (es gibt gewisse Ausnahmen). Beispiele sind unter anderem die Hauptstädte (Ironforge → „Eisenschmiede“) sowie Orte (Steamwheedle → Dampfdruckpier), NSC-Namen (Jaina Proudmoore → Jaina Prachtmeer) und Klan- und Stammnamen (Warsongklan → Kriegshymnenklan). Damit wurde eine atmosphärische Vollanpassung der Welt vollzogen, wobei allerdings die Kontinuität mit der Übersetzung voriger Spiele und Bücher in derselben Welt hinten angestellt wurde.

Diese erste Erweiterung erschien in zwei Versionen: Die normale Edition beinhaltete das Spiel auf vier CDs, ein Handbuch und den Code für die Aktivierung. Die Collector's Edition, welche zu Beginn fast 90 Euro kostete, enthielt einiges mehr. So erhielten die Käufer eine Mausmatte mit der Karte der Scherbenwelt, eine Making-Of-DVD, den Soundtrack zum Spiel, zwei Trading-Card-Starterkits, sowie ein qualitativ hochwertiges Artbook. Als kleiner weiterer Bonus ist ein Code für ein Haustier im Spiel enthalten, mit dem es allerdings Probleme gab. So musste man den Code samt Kaufbeleg der Collector's Edition an Blizzard schicken, um den Netherdrachen-Welpen zu erhalten. Wegen der Umstände bekamen die Spieler aber noch ein Murloc-Baby dazu. Ein weiterer Unterschied ist, dass in der Collector's Edition sowohl eine DVD- als auch eine CD-Version des Spiels beiliegt.


Wrath of the Lich King

Am 3. August 2007 kündigte Blizzard Entertainment die zweite Erweiterung mit dem Titel World of Warcraft: Wrath of the Lich King (dt. „Zorn des Lichkönigs“; Abkürzung: WotLK oder Wrath) an. Sie erschien am 13. November 2008 zeitgleich in Europa und den USA. Der Inhalt der Erweiterung bezieht sich auf den eisigen Kontinent Nordend, der in dieser zugänglich ist, und auf den Herrscher der Geißel der Untoten, den Lichkönig Arthas. Wrath of the Lich King verkaufte sich am ersten Tag der Veröffentlichung über 2,8 Millionen mal und brach damit den Verkaufsrekord von The Burning Crusade, der bei 2,4 Millionen lag.

Neben neuen Regionen, Monstern, Dungeons und Quests wird die Höchststufe für Spielercharaktere auf Stufe 80 angehoben. Dies bringt zudem neue Zauber und Talente mit sich. Darüber hinaus ist der Todesritter verfügbar, eine sogenannte Heldenklasse, welcher mit Stufe 55 in das Spiel einsteigt.

Es gibt einen neuen Beruf: Die Inschriftenkunde. Durch diesen lassen sich Rollen erstellen, die die Zauber und Fähigkeiten des eigenen Charakters und die der anderen Spieler dauerhaft verstärken können. Spielercharaktere haben neue Gestaltungsmöglichkeiten, wie etwa neue Frisuren. Auch die PvP-Möglichkeiten wurden erweitert: Große Schlachten mit Belagerungswaffen und zerstörbaren Gebäuden sollen dem Spieler noch mehr Abwechslung bieten. Darüber hinaus gibt es zwei weitere Arenen, ein neues Schlachtfeld und eine neue Arena-Saison. Zudem wurde ein spezielles Fahrzeug-Interface in das Spiel integriert. Wenn sich der Spieler auf einem Fahrzeug, z.B. einem Mammut, Pferd oder einem PvP-Gefährt befindet, bietet das Interface dem Spieler jeweilige Aktionsmöglichkeiten.

Die Erweiterung ist auch als Collector’s Edition erhältlich. Neben der eigentlichen Erweiterung enthält diese zusätzlich eine Making-Of-DVD, eine CD mit Spielmusik, ein offizielles Artbook, ein Mousepad, zwei Starterkits des offiziellen World of Warcraft Trading Card Games sowie ein spezielles Haustier im Spiel.


Cataclysm

Die dritte Erweiterung World of Warcraft: Cataclysm (dt. Kataklysmus) wurde anlässlich der BlizzCon 2009 am 21. August 2009 angekündigt. Die Erweiterung enthält, neben den beiden neuen spielbaren Völkern Goblins (Horde) und Worgen (Allianz) nebst neuen Kombinationen aus Volk und Klasse (z. B. Gnomen-Priester), auch eine Überarbeitung der beiden alten Kontinente der Welt Azeroth. Azeroth wurde nach dem Ausbruch des Drachen Todesschwinge von einer Katastrophe heimgesucht und ist teilweise zerstört. Archäologie – ein neuer sekundärer Beruf – wird hinzugefügt und die maximale Stufe auf 85 angehoben. Außerdem werden Gilden um einige Features erweitert, wie z. B. Gildenerfolge.

Es gibt auch Änderungen in der Spiel-Engine, sodass weitere grafische Verbesserungen, wie beispielsweise realistische Wassertexturen möglich werden. Außerdem wird es durch diese Änderungen möglich, die Phasing-Technologie auch auf das Gelände auszuweiten. Des Weiteren ist es ab Stufe 60 möglich, beide überarbeiteten Kontinente mit einem Flugreittier zu bereisen. Am 1. Juli 2010 startete die geschlossene Closed Beta, zu der nur ausgewählte Spieler eingeladen wurden. In der Beta war es den Nutzern möglich, mithilfe des integrierten Feedback-Tools im Teststadium auf Grafik-, Software- und Lokalisierungsfehler aufmerksam zu machen, sowie Verbesserungsvorschläge einzureichen.

Am 4. Oktober 2010 gab Blizzard mit dem 7. Dezember 2010 den offiziellen Veröffentlichungstermin der dritten Erweiterung bekannt.

Als Vorbereitung auf das Erscheinen von Cataclysm wurde am 13. Oktober 2010 die Spielversion 4.0.1 veröffentlicht, die unter anderem tiefgreifende Änderungen in den Talentbäumen, eine Überarbeitung des Benutzerinterface, sowie bereits einige technische Änderungen an der Spielengine (beispielsweise verbesserte Grafik und den sogenannten Streaming-Client (Download der Inhalte während des Spiels)) beinhaltete.

Cataclysm brach den Rekord von Wrath of the Lich King deutlich und war mit 3,3 Millionen verkauften Exemplaren am ersten Tag wieder das am schnellsten verkaufte PC-Spiel, musste diesen Titel jedoch inzwischen an das ebenfalls von Blizzard entwickelte Diablo 3 mit 3,5 Millionen verkauften Exemplaren abgeben.


Mists of Pandaria

World of Warcraft: Mists of Pandaria (kurz: MoP, deutsch: Die Nebel von Pandaria) ist die vierte Erweiterung für World of Warcraft. Die Erweiterung wurde anlässlich der BlizzCon 2011 am 21. Oktober 2011 angekündigt.

Das Maximallevel wurde von 85 auf 90 erhöht. Die Erweiterung umfasst einen neuen Kontinent, Pandaria, eine neue Klasse, den Mönch, zusammen mit einer neuen für beide Fraktionen spielbaren Rasse, den Pandaren. Es wurden Haustierkämpfe, PvE-Szenarien und ein Herausforderungsmodus für Dungeons hinzugefügt. Der 31-Punkte-Talentbaum wurde durch ein neues System der abgestuften Talente, die alle 15 Ebenen vergeben werden, ersetzt.

Die Beta von Mists of Pandaria wurde am 22. März 2012 gestartet. Spieler die einen World-of-Warcraft-Jahrespass besaßen erhielten einen garantierten Zugang zu dieser Beta. Daneben gab es noch die Möglichkeit sich über die Accountverwaltung für die Beta zu bewerben. Ein paar Tage nach dem Start der Beta gab es einige Beschwerden von Seiten der Jahrespassbesitzer, wie es denn sein könne, dass Spieler ohne Jahrespass bereits einen Zugang zur Beta haben, während Spieler mit Jahrespass noch keinen erhalten hätten. Blizzard Entertainment äußerte sich dazu mit der Aussage, dass man die Accounts in Wellen freischalte, damit die Server nicht unter dem Ansturm der Spieler zusammenbrechen. Am 16. August 2012 veröffentlichte Blizzard den Cinematic-Trailer von Mists of Pandaria auf der Gamescom in Köln.

World of Warcraft: Mists of Pandaria erschien offiziell am 25. September 2012 für PC und MAC.


Warlords of Draenor

World of Warcraft: Warlords of Draenor (kurz: WoD, deutsch: Kriegshäuptlinge von Draenor) ist die fünfte Erweiterung für World of Warcraft. Die Erweiterung wurde anlässlich der BlizzCon 2013 am 8. November 2013 angekündigt.

Die Erweiterung umfasst neben einer Steigerung des Maximallevels von 90 auf 100 einen neuen Planeten, Draenor, sowie vollkommen neue Charaktermodelle für alle bisherigen Völker, außer den Goblins und Worgen. Außerdem umfasst die Erweiterung Garnisonen, neue Belohnungen und neue Quests.

Die Erweiterung spielt nach den Ereignissen von Mists of Pandaria. Dort wurde Garrosh Höllschrei als Kriegshäuptling von der Allianz und Horde entthront. Für seine Verbrechen wird er gefangen genommen. Jedoch kann Garrosh seiner Hinrichtung entfliehen und reist mit Hilfe eines Zeitmanipulators nach Draenor. Er hindert die dort lebenden Orcs daran, das Blut von Mannoroth zu trinken, so dass die Orcs nicht von der Brennenden Legion verderbt werden können. So entsteht eine neue Zeitlinie, die etwa 35 Jahre vor der „normalen“ Zeitlinie spielt. Die Orcanführer (bekannt aus den früheren Spielen, wie Warcraft: Orcs & Humans) gründen nun zusammen mit Garrosh Höllschrei die Eiserne Horde. Mit Hilfe der geballten Macht der Orcs und der Technologie von Garrosh Höllschrei versucht die Eiserne Horde nach Azeroth zu gelangen und zu erobern.

Warlords of Draenor war auf der PAX East 2014 spielbar. Die Beta von Warlords of Draenor startete am 3. Juli 2014 und endete am 4. November 2014. Der Cinematic-Trailer von Warlords of Draenor wurde am 14. August 2014 auf der Gamescom in Köln vorgestellt.

Die Erweiterung erschien am 13. November 2014.


Werbespots

Anfang 2008 wurden das erste Mal Werbespots mit bekannten Persönlichkeiten ausgestrahlt, die für World of Warcraft werben. Neben Steven Van Zandt, Jean-Claude Van Damme und Ozzy Osbourne warben gegen Ende 2008 auch deutsche Persönlichkeiten wie Smudo und Thomas D von den fantastischen Vier für das Spiel. Die Spots vermitteln dem Zuschauer, dass diese Prominenten selbst World of Warcraft spielen würden. Dies ist jedoch unbestätigt. Weitere Werbepartner sind Verne Troyer, William Shatner, Mr. T, Guillermo Toledo und Chuck Norris.


WOW! (GIGA)

WOW! (sprich: „Wau“) ist eine TV-Sendung von GIGA, die sich ausschließlich mit World of Warcraft beschäftigt. Die Sendung wird von Florian Kamolz und Philipp Senkbeil moderiert. Inhalte der Sendung sind verschiedene Anleitungen und Ratgeber zum Erfüllen von Quests, zu verschiedenen Talentspezialisierungen und zum Erhalten von Ruf oder Ehre. Zuschauer haben immer die Möglichkeit, den Moderatoren Fragen (genannt Clever-Gnom) zu stellen, von denen einige in der Sendung und andere von der GIGA-Community beantwortet werden.


South Park

Am 28. März 2007 wurde die deutschsprachige Version der South-Park-Folge Make Love, Not Warcraft auf MTV Central ausgestrahlt. Diese Folge wurde in Zusammenarbeit mit Blizzard erstellt und spielt sich größtenteils in World of Warcraft selbst ab. Dabei stellen verschiedene South-Park-Charaktere einen Charakter im Spiel dar, der die typischen Verhaltensweisen auf witzige Art zeigt. Die Folge befasst sich zudem mit dem Thema Spiele-/ Onlinesucht und verschiedenen Klischees, die vor allem bei den Fans sehr bekannt sind.

Am 8. September 2007 gewann die South-Park-Folge einen Emmy in der Kategorie Zeichentricksendung (kürzer als eine Stunde).


World-of-Warcraft-Kinofilm

Im Juni 2007 wurden Pläne zur Zusammenarbeit von Blizzard Entertainment mit Legendary Pictures für einen Kinofilm bekannt. Beide Parteien veröffentlichten auf ihren Webseiten Informationen, dass ein gemeinsames Projekt geplant sei. Der 100 Millionen Dollar teure Film sollte laut damaliger Planung im Jahr 2013 in den Kinos gezeigt werden und laut Blizzard aus Perspektive der Allianz spielen. Regie sollte zuerst Sam Raimi führen, der unter anderem auch schon bei den drei Spider-Man-Filmen mitgearbeitet hat. Im Juli 2012 erklärte Raimi auf der San Diego Comic-Con International, dass er nicht mehr als Regisseur der World-of-Warcraft-Verfilmung fungieren würde, nachdem er die Regie von Die fantastische Welt von Oz übernommen habe. Im Januar 2013 wurde bekannt gegeben, dass Duncan Jones der neue Regisseur für den Film ist. Der neue Drehbuchautor ist seit August 2012 Charles Leavitt, der das Drehbuch für den Film Blood Diamond geschrieben hat. Ende April 2013 wurde bekannt, dass der oscarprämierte Filmtechniker Bill Westenhofer, der sich auf visuelle Effekte spezialisiert hat, für den Film engagiert wurde. Der Dreh des Kinofilms wird im ersten Quartal 2014 beginnen.

Legendary Pictures und Warner Bros. waren im gemeinsamen Gespräch zwecks Realisierung des World of Warcraft Kinofilms. Die Vertragsverhandlungen sind allerdings gescheitert. Nun hat Legendary Pictures angekündigt, den Film durch Eigenkapital zu realisieren.

Der Chief Executive Officer von Legendary Pictures Thomas Tull äußerte sich Anfang Juli 2013 in einem Interview über den World of Warcraft Kinofilm. Tull zufolge ist für Legendary Pictures wichtig, dass der Film der Vorlage von Blizzard Entertainment gerecht wird und die Warcraft-Welt auf die große Leinwand bringt. Gleichzeitig aber soll auch einfach ein guter Film entstehen, der nicht nur darauf setzt, dass die Fans schon ins Kino gehen werden. „Wir wüssten nicht, wie wir einen Film zu Warcraft dem Computerspiel drehen sollten. Wir wollen die Warcraft-Geschichte einfangen, die Charaktere, den Krieg, die verschiedenen Völker, die Blizzard erschuf“, sagte Tull. Erst wenn das gegeben ist, sollen die Dreharbeiten beginnen. Das Drehbuch sei noch nicht fertiggestellt, das Projekt sei aber auf einem guten Weg. „Wir lassen uns Zeit, denn wir wollen das nicht vermasseln. Und ich glaube wir nähern uns dem Punkt, an dem es richtig losgehen kann“, so Tull.

Ausbruch der Verseuchtes Blut-Epidemie

Nachdem im September 2005 der Inhaltspatch 1.7 veröffentlich wurde, wurde die Instanz Zul'Gurub zugänglich. Der dortige Endgegner infizierte zufällige Spieler mit der Krankheit Verseuchtes Blut, die sich auf nahe stehende Spieler übertrug. Ursprünglich sollte die Krankheit nur in der Nähe des Endgegners aktiv sein, allerdings konnte sie aufgrund eines Programmfehlers aus der Instanz heraus gebracht werden. Die folgende Epidemie in der freien Spielwelt gab Anlass, sich über Online-Rollenspiele als Seuchenmodelle Gedanken zu machen. Im September 2007 wurde in der Fachzeitschrift The Lancet Infectious Diseases ein Artikel veröffentlicht, der sich mit diesem Vorfall befasste.


Fankultur

Durch die große Community von World of Warcraft hat sich eine umfassende Fankultur gebildet. So gibt es auf World of Warcraft basierende Comics (Shakes and Fidget), Hörspiele (Allimania und der Boon), außerdem gibt es Artworks von Spielern, die von Blizzard regelmäßig mit Preisen prämiert werden. Mehrere Computerspielmagazine und Internetseiten berichten hauptsächlich über World of Warcraft (buffed.de, das monatlich erscheinende PC-Games-Sonderheft zu World of Warcraft). Außerdem versuchen Spieler immer wieder mit Kostümen (auch im Rahmen der Blizzcon) den Vorbildern aus dem Spiel nahe zu kommen.

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