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BeitragVerfasst: Do 12. Nov 2015, 21:13 
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Jaina Prachtmeer

Die Magierin Jaina Prachtmeer ist die ehemalige Herrscherin des zerstörten Theramore und momentane Anführerin der Magier der Kirin Tor.

Die Tochter von Daelin Prachtmeer (der Monarch des an der Küste gelegenen Königreichs Kul Tiras und Großadmiral der Allianz im Zweiten Krieg) war von Kindesbeinen an eine hochbegabte Schülerin der Magie. Sie lernte zuerst beim Erzmagier Antonidas. Dieser führte die Kirin Tor an: einemn Rat aus Zauberern, die in der Stadt Dalaran lebten und arbeiteten. Als junge Erwachsene versuchte Jaina die Ausbreitung einer geheimnisvollen untoten Plage zu verhindern, die für den Ausbruch des Dritten Krieges verantwortlich war und Prinz Arthas Menethil auf einen Pfad völliger Dunkelheit führte.

Jaina war viele Jahre mit Prinz Arthas befreundet und hegte auch darüber hinausgehende Gefühle für ihn. Als der Krieg sich ausbreitete, gewann Jaina das Vertrauen von Thrall, dem Kriegshäuptling der neu aufgestellten Horde, und wurde zu einer wichtigen Figur bei der Vereinigung der Völker Azeroths, die gemeinsam die Brennende Legion aufhalten sollten.

Gegen Ende des Krieges regierte Jaina die Insel Theramore und konzentrierte ihre Bemühungen darauf, die Beziehungen zwischen Horde und Allianz zu verbessern. Sie war eine eifrige Friedensstifterin, besonders während des Nordend-Feldzuges, als sie versuchte, die Spannungen zwischen Garrosh Höllschrei und Varian Wrynn zu entschärfen. Danach appellierte sie an Prinz Arthas' Menschlichkeit, nachdem er zum Lichkönig geworden war.

Jainas Einstellung zum Frieden (und auch ihr gesamtes Wesen) änderten sich, als Garrosh Höllschrei, der in Thralls Abwesenheit zum Kriegshäuptling der Horde aufgestiegen war, Theramore mit einer Manabombe auslöschte. Als neue Anführerin der Kirin Tor verfügt sie sowohl über die Macht als auch die Entschlossenheit, Garrosh für sein Blutvergießen büßen zu lassen.


Jugend

Jaina Prachtmeer wurde als Tochter von Großadmiral (der Titel entspricht einem "König") Daelin Prachtmeer von Kul Tiras und einer unbekannten Mutter drei Jahre vor dem ersten Krieg geboren. Sie hatte zwei Brüder: Derek und Tandred. Derek, der ältere Bruder, wurde im zweiten Krieg während eines Drachenreiterangriffs auf seinem Flagschiff getötet. Seit diesem Tag hasste ihr Vater die Orcs mit unglaublicher Inbrunst. Für ihren Vater sind sie grausame Monster die ausgelöscht werden müssen.

Sie hörte Geschichten über die Wächterin Aegwynn und war von ihnen begeistert. Kurz darauf wurde ihr magisches Talent entdeckt und sie bereitete sich auf ihre Ausbildung in Dalaran vor. Vor Beginn der Ausbildung sollte sie ihren Vater auf einen Staatsbesuch ins befreundete Lordaeron begleiten. Während einer Messe in der Palastkapelle von Lordaeron sah sie zum ersten Mal Prinz Arthas Menethil. Als der Kaplan sein Gebet für sie abgeschlossen hatte, wollte sie nun endlich nach Dalaran aufbrechen. Nicht ohne Hintergedanken waren König Terenas Menethil und Admiral Prachtmeer damit einverstanden, dass der junge Prinz sie nach Dalaran begleitete.

Jaina war von Arthas' Abenteuerlust begeistert: Anstatt in Baron Silberleins Burg nahe Lohenscheit im Silberwald zu schlafen, wollte er im Freien übernachten. Mitten in der Nacht wurde Sie von Arthas geweckt, weil er ihr etwas zeigen wollte. Die beiden schlichen sich an ein Internierungslager der Orcs an. Während Jaina Mitlied mit einer dort eingesperrten Orcfamilie hatte, teilte Arthas die Hass ihres Vaters auf die Orcs. Am nächsten Tag sollten sie Dalaran erreichen.


Ausbildung

Durch Fleiß, Neugier und Können konnte Jaina Antonidas persönlich von ihren Fähigkeiten überzeugen. Der Erzmagier machte sie zu seiner Schülerin und bereitete sie auf eine große Zukunft vor. Jaina war dabei als Kel'thuzads dunkle Machenschaften und seine nekromantischen Umtriebe aufgedeckt wurden. Sie war ebenso bei der Verbannung Kel'Thuzads aus Dalaran anwesend.
Wiedersehen mit Arthas

Mit neunzehn Jahren sollte Jaina Arthas erneut treffen. Er hatte gerade seine Weihe zum Paladin abgelegt. Jedoch hatten sie kaum Zeit miteinander zu sprechen, denn der Prinz sollte sich mit seinem Jugendfreund Varian und seinem frischgeborenen Sohn treffen. Kurz darauf besuchte Arthas während einer Rundreise die ihn auf seine Aufgaben als König von Lordaeron vorbereiten sollte Dalaran. Nach einem kurzen, aber eher unangenehmen Treffen mit Kael'thas Sonnenwanderer, welcher ebenfalls ein Auge auf Jaina geworfen hatte, sollten Jaina und Arthas sich wiedersehen. Während des Aufenthalts kamen sie sich schlussendlich näher.

Jaina nahm nun immer öfter an öffentlichen Feiertagen und Auftritten der Königsfamilie von Lordaeron teil. Sie wurde schon als zukünftige Königin gehandelt. Während sie eine gewisse Bereitschaft zur Heirat hatte, ging Arthas die ganze Sache zu schnell. Da beide nicht wussten wo sie in ihrer Beziehung stehen, lösten Sie diese auf. Jaina konzentrierte sich voll und ganz auf ihre Studien in Dalaran.


Seuche des Untodes

Einige Jahre später erhielt Jaina Prachtmeer von ihrem Mentor Antonidas den Auftrag, eine rätselhafte Seuche im Norden von Lordaeron zu untersuchen. Soldaten Lordaerons sollten ihr helfen, ihr Anführer war niemand geringeres als Arthas Menethil. Während der Untersuchungen stießen Sie auf eine Kornkammer, in deren Nähe das Land zu sterben schien. Jaina hatte die Theorie, dass das Getreide verseucht ist und ordnet die Zerstörung an. Ein Stück weiter stiess die Gruppe auf den vermeitlichen Drahtzieher: Den Nekromanten Kel'thuzad. Er hat ihnen ein "Geschenk" mitgebracht, eine Monstrosität. Die untote Bestie weckt bei Jaina eine gewisse morbide Neugier, doch bevor Sie die Monstrosität untersuchen kann, muss diese vernichtet werden.

Jaina und Arthas kommen sich erneut näher. Am nächsten Tag marschieren Sie nach Andorhal, dort vermuten sie den Nekromanten. Von dort aus kann das verseuchte Getreide in ganz Lordaeron verteilen werden. In den brennenden Ruinen der Stadt stellen sie den Nekromanten nach einem langen Kampf gegen die Untoten. Sie töten ihn, doch verkündet Kel'thuzad dass es noch nicht vorbei sei und sein Meister Mal'ganis noch auf sie wartet. Entsetzt müssen Sie feststellen das eine Ladung Getreide bereits nach Strahnbrad geschafft wurde.

Als Jaina und Arthas in der Stadt Strahnbrad ankommen, müssen Sie feststellen das das Getreide bereits verteilt wurde und die untote Bevölkerung bereits auf die Lebenden losgegangen sind. Die Stadt wird zu allem Übel noch von einer großen Armee der Untoten bedroht. Jaina soll daher zu Uther Lichtbringer eilen, damit dieser mit seinen Rittern Strahnbrad retten kann. Als die Magierin mit Uther nach Strahnbrad zurückkehrt ist die Stadt fast gefallen, doch Arthas und ein paar Überlebende können gerettet werden. Der Prinz ist zwar erschöpft, aber sein Stolz ist angekratzt und er weiß nun wo Mal'ganis steckt: Stratholme.

Arthas befahl allen Kriegern sich ihm anzuschließen, wenn sie die Treue zur Krone halten wollten. Ein Teil der Streitkräfte folgte Uther und, sehr zu Arthas' Überraschung, auch Jaina. Nachdem Arthas die Stadt in Schutt und Asche gelegt hatte und Mal'Ganis nach Nordrend folgte, kehrten Jaina und Uther zurück. Beide waren von dem Anblick der Trümmer entsetzt.

Einige Zeit später trifft die Armee vor den Toren Stratholmes ein, wo das Getreide ebenfalls bereits verteilt wurde. Der halb verzweifelte, halb wahnsinnige Arthas will die Menschen vor der Existenz als Untote bewahren will und trifft die folgenschwere Entscheidung, die Bevölkerung zu erlösen - mit dem Schwert. Weder Uther noch Jaina wollen sich an einem solchen Verbrechen beteiligen, Jaina bietet sogar die Hilfe der Kirin Tor an. Arthas weigert sich jedoch. Während Uther von Arthas aus den Diensten Lordaerons entlassen wird, kehrt Jaina ihm endgültig den Rücken. Arthas befahl allen Kriegern sich ihm anzuschließen, wenn sie die Treue zur Krone halten wollten. Ein Teil der Streitkräfte folgte Uther und, sehr zu Arthas' Überraschung, auch Jaina. Nach dem Massaker will Uther von Jaina wissen, wohin Arthas gesegelt ist. Sein Ziel ist Nordend, wohin auch Mal'ganis geflohen ist. Während Uther die Aufräumarbeiten in Stratholme überwacht, kehrt Jaina nach Dalaran zurück.

Auf dem Weg begegnet sie einem rätselhaften Propheten. Dieser hatte schon Arthas und Antonidas aufgefordert, ihre Leute nach Kalimdor zu führen, da Lordaeron dem Untergang nahe sei. Beide haben abgelehnt, doch Jaina ist neugierig und will sich die Sache überlegen.

Als Uther sich von Jaina verabschiedet hatte, erschien der Prophet Medivh, der letzte Wächter, und wandte sich nun direkt an Jaina, da er sich ihrem Potential zur Rettung ihres Volkes bewußt war. Er trug ihr auf, die Überlebenden von Lordaeron gen Westen nach Kalimdor zu führen. Jaina nahm den Rat des Propheten an und scharrte alle Menschen um sich die ihr folgen würden. Sie setzten Segel Richtung Westen, nach Kalimdor.


Ankunft in Kalimdor

Nachdem sie die Küsten Kalimdors erreicht hatten, entdeckten sie, dass es den Orcs ebenfalls gelungen war, hierher zu reisen. Im Glauben die Orcs hätten sie nur verfolgt, kam es zu Auseinandersetzungen. Nach einem schweren Kampf mit den Orcs beschloss Jaina, eine Möglichkeit zu suchen, die Orcs besser in Schach zu halten. Der Steinkrallengipfel war nicht nur ein strategisch wichtiger Punkt, sondern beherbergte eine große Macht im Inneren. Nach ihrer Niederlage startete Jaina eine Expedition ins Innere des Berges, um die große Macht aufzuspüren und sie gegen die Orcs zu nutzen. Sie spürte, dass sie verfolgt wurden.

Als die Expedition den Kern des Berges erreichte, traf sie zum ersten Mal Kriegshäuptling Thrall und den Taurenhäuptling Cairne Bluthuf. Sie standen kurz davor zu den Waffen zu greifen, doch wurden prompt vom Propheten zum Waffenstillstand gebeten. Thrall war auf der Suche nach dem ‚Orakel’, das ihn nach Kalimdor geschickt hatte. Medivh klärte die verwirrten Menschen, Orcs und Tauren auf. Wenn sie nicht gemeinsam zu den Waffen greifen, würde die Brennende Legion siegen... Zögerlich schloss Jaina einen Nicht-Angriffspakt mit der Horde. Da Thralls Freund Grom Höllschrei von den Dämonen der Legion in Blutrausch versetzt wurde, bot Jaina ihre Unterstützung an. Sie half der Horde den gefangenen Geist Groms aus den Klauen der Dämonen zu reißen. Die Macht des Mannoroth konnte sie jedoch nicht brechen, was Grom nur eine Freiheit von kurzer Dauer einbrachte.


Dritter Krieg

Die Ereignisse überstürzen sich in den nächsten Monaten: Arthas findet die Runenklinge Frostgram in Nordend. Seine Seele wird von dem verfluchten Schwert verschlungen und der Prinz wird zum ersten Todesritter des Lichkönigs. Er kehrt nach Lordaeron zurück, vernichtet sein Königreich und tötet seinen Vater.

Um Kel'thuzad wieder zu erwecken, stürmt Arthas Quel'thalas und entweiht den Sonnenbrunnen. Jaina muss sich daher eine zynische Bemerkung von Kael'thas Sonnenwanderer anhören, wieso sie ihn abgewiesen hat und solch ein Monster in ihr Bett gelassen hat. Kurz darauf steht der Todesritter vor den Toren Dalarans, an seiner Seite der Geist des Lich Kel'thuzad. Entsetzt sieht Jaina was aus ihrem einstigen Geliebten geworden ist.

Antonidas rät ihr, kurz bevor er den Ritter begrüßen will, Freiwillige zu sammeln und nach Kalimdor zu segeln. Jaina sammelt darauf eine Freiwilligenarmee nach Kalimdor. Während sie auf hoher See ist, wird Dalaran verwüstet, Antonidas ermordet und der von Kel'thuzad herbeigerufene Archimonde zerstört mit seiner brennenden Legion die Königreiche der Menschen in Lordaeron.

In Kalimdor angekommen geraten Jainas Truppen immer wieder mit Thralls Horde aneinander. Sie selbst will ein Orakel in den Höhlen des Steinkrallengipfels finden, dass ihr raten soll was zu tun ist. Kurz nach ihr erreichen auch Thrall und Cairne Bluthuf das Orakel - es handelt sich um Medivh. Er erzählt ihnen seine Geschichte und was nun in Lordaeron passiert ist. Doch gibt es auf Kalimdor ein anderes Problem: Grom Höllschrei und sein Kriegshymnenclan haben erneut Dämonenblut getrunken und sind wieder in Mannoroths Diensten. Sie müssen erlöst werden bevor die nächsten Schritte geplant werden können.

Während Jaina mit ihren Leuten die Angriffe des Kriegshymnenclans abwehren, dringen Thrall und Cairne ins eigentliche Lager des Clans vor, wo Thrall mit Hilfe eines magischen Gefäßes seinen alten Freund gefangen nimmt. In Jainas Stützpunkt heilt sie mit Thrall, ihren Priestern, Hexendoktoren und Schamanen den Fluch, der über Grom und seinem Clan liegt. Grom und Thrall brechen auf um den Grubenlord zu töten, dabei verliert Grom ebenso wie Mannoroth sein Leben. Jaina und Thrall dringen tiefer ins Eschental vor und wollen dort die Legion stellen.

In Eschental geraten sie mit Tyrande Whisperwind und Malfurion Sturmgrimms Nachtelfen aneinander. Grom hatte Cenarius getötet und die Elfen konnten die Absichten der Menschen und anderen Orcs nicht erkennen. Erst als Medivh den Schamanen Malfurion im Traum besucht und ihm von der kommenden Dämonenarmee berichtet, sind die beiden bereit sich mit Jaina und Thrall zu treffen.

Archimonde hat es auf die unglaubliche Macht des Weltenbaums Nordrassil abgesehen. Mit dessen Kraft könnte er Azeroth problemlos zerstören. Daher hat Malfurion einen drastischen Plan gefasst: Er will die Unsterblichkeit seines Volkes opfern und die Magie Nordrassils gegen Archimonde richten. Dieses Ritual braucht Zeit, die Naturgeister müssen sich erst sammeln. Jaina und Thrall sollen ihnen diese Zeit erkaufen: Es ist Jainas Festung die dabei als erstes fällt. Archimonde verspottet die Menschen, doch Jaina erwidert, dass Dämonen nur reden und teleportiert sich davon. Kurz darauf fällt auch Thralls Posten. Sie teleportiert den Kriegshäuptling weg, bevor dieser vom Dämonenlord erschlagen werden kann. Als die Nachtelfenbasis fällt, tappt Archimonde in die Falle: Er wird in einer gewaltigen Explosion vernichtet. Die verbleibenden Untoten und Dämonen werden von den Überlebenden erschlagen.


Ende des Dritten Krieges

Jaina und Thrall blieben weiterhin Verbündete, auch wenn ihre Streitkräfte rapide abnahmen. Sie wurden von Untoten heimgesucht und von den einheimischen Nachtelfen geplagt. Auch gemeinsam wurden sie stark unter Druck gesetzt. Letztendlich erhielt Thrall eine Vision vom Propheten. Jaina folgte seinen Anweisungen und begleitete ihn in den Wald von Eschental. Sie trafen die Anführer der Nachtelfen, Malfurion Sturmgrimm und Tyrande Wisperwind, die ebenfalls an diesen Ort gerufen worden waren. Der Prophet erschien und stellte sich als Medivh vor, der zurückgekehrt war um seine Fehler wieder gut zumachen. Er rief die Menschen, Orcs und Nachtelfen dazu auf, gemeinsam gegen die Legion zu kämpfen.

Sie willigten ein und sammelten ihre Streitkräfte am Fuße des Berges Hyjal. Jaina nutzte ihre arkanen Zauber um die Legion aufzuspüren. Sie entdeckte, dass der Dämonenlord Archimonde und seine Legion schon bald ihren Stützpunkt erreichen würden. Die Verteidiger errichteten drei Stützpunkte, um den Weltbaum Nordrassil zu beschützen. Jainas Stützpunkt wurde zuerst von der Legion heimgesucht und nach kurzer Zeit gänzlich ausgelöscht. Als Jaina Archimonde persönlich gegenüberstand, konnte sie sich in letzter Sekunde mit einem Teleportzauber in Sicherheit bringen. Thrall wurde ebenfalls überrannt und durch Jaina vor dem Tod bewahrt. Nachdem Archimonde den Weltbaum erreichte, konnte Malfurion seinen geheimen Verteidungsplan in die Tat umsetzen und Archimonde mit einer gewaltigen Explosion, hervorgerufen durch tausende Irrwische, in den Abgrund der Hölle schicken. In den darauffolgenden Jahren arbeitete sie für den Frieden zwischen Horde und Allianz.


Die Gründung von Theramore

Jaina zog sich mit den verbleibenden Menschen Richtung Süden zurück, denn die Sicherheit wurde in Lordaeron noch nicht gewährleistet. An der Küste der Düstermarschen gründete sie die Inselfestung Theramore. Es ist unklar, wann genau Theramore gegründet wurde. Es ist anzunehmen, dass die Festung schon bei der Ankuft gegründet wurde, aber man kann auch davon ausgehen, dass dies erst nach dem Krieg geschah. Die Rolle der Festung ist jedoch von großer Wichtigkeit im Krieg zu dem erst kürzlich gegründeten Orcreich Durotar.

Als Jaina eines Tages von Mok'Nathal Rexxar aufgesucht wurde, wurde sie um Erklärung des Verrats an Thrall gebeten. Da sie selbst von dem ganzen Zwisten nichts ahnte, beschloss sie, Rexxar zu begleiten und die Angelegenheit zu untersuchen. Als sie das Festland erreichten, wurde der Außenposten von Naga überrant. Nachdem sie einen gefangenen Soldaten retten konnten, wurde Jaina klar wer für die Angriffe verantwortlich war. Ihr Vater Großadmiral Prachtmeer hatte beschlossen Jaina einen Besuch abzustatten. Da er als geschworener Feind der Orcs gilt, kam er um einen Angriff nicht herum. Jaina versuchte verzweifelt ihrem Vater die neue Situation zu erklären, doch wurde prompt zum Schweigen verurteilt. Rexxar konnte jedoch fliehen und berichtete Thrall von dem Vorhaben Prachtmeers.

Jaina geriet in Verzweiflung. Während sie einerseits ihrem Vater nichts antun konnte, wollte sie andererseits die neugewonnenen Verbündeten nicht verraten, da sie auch ihnen ihre weitere Existenz verdankte. Trotzdem entschied sich Jaina die Horde zu unterstützen und sich gegen ihren Vater zu stellen. Während Jaina hinnehmen muss das ihre Insel als Aufmarschpunkt für die Armeen von Kul Tiras dient, sammelt Rexxar Orcs, Trolle, Tauren und Oger. Dann zerstört er die Flotte die Theramore schützt und landet an Theramores Küsten. Jaina bittet Thrall die Menschen Theramores zu verschonen, da nicht alle auf der Seite ihres Vaters stehen und so denken wie er. Horde und Kul Tiras kämpfen in den Straßen Theramores. Rexxar schlägt sich durch die Reihen der Menschen, stellt Daelin im Zweikampf und tötet ihn. Jaina wirft ihrem sterbenden Vater vor, nie zugehört zu haben, worauf Rexxar entgegnet, dass sie ihn als großen Krieger in Erinnerung halten soll. Dann zieht sich die Horde nach Durotar zurück. Mit Thralls Hilfe gelang es ihr, den Frieden zwischen ihren Truppen und den Orcs zu erhalten. Dank Jainas unermüdlicher Arbeit ist Theramore bis zum heutigen Tag ein Bollwerk der Allianz in Kalimdor geblieben.


Teufelskreis

Auch nach drei Jahren haben Orcs und Menschen den alten Hass und die Ereignisse in Theramore nicht überwunden, Jaina Prachtmeer und Thrall haben daher einen offiziellen Friedensvertrag geschlossen. Sie treffen sich regelmäßig auf einem Berg nahe Klingenhügel. Ein besonderer Streitpunkt zwischen beiden Gruppen ist die Festung Nordwacht, Admiral Prachmeers ehemaliges Hauptquartier. Die Basis liegt tief im Brachland, im Gebiet der Horde und die Menschen sind nicht bereit die Festung zu räumen.

Doch Thrall hat andere Sorgen: die Donnerechsen des Donnergrats haben ihre Schlucht auf Grund einer mysteriösen Rodungsaktion verlassen. Jaina bietet ihm an, ihre Kräfte dazu zu verwenden die Herde zu finden. Sie macht diese nicht weit von Mulgore aus ausfindig. Dabei endeckt sie, das mächtige Magie in dieser Region gewirkt wurde: Von niemand geringerm als Aegwynn.

Die ehemalige Wächterin ist von Jainas Eindringen nicht begeistert, noch dazu verwüsten die Donnerechsen ihren Garten. Aber sie kann das Geheimnis hinter der gestiegenen Agressivität zwischen Horde und Allianz aufdecken: der Dämon Zmoldor arbeitet mit dem Kult der brennenden Klinge zusammen um beide Fraktionen zu zerstören.

Jaina und Aegwynn eilen nach Theramore zurück. Dort stellt Jaina fest, dass ihr Kämmerer von der brennenden Klinge korrumpiert wurde. Nach seinem Tod stellt sie sich mit Aegwynn dem Dämon Zmoldor selbst. Doch ihm steht eine Gruppe Hexenmeister zur Seite: Nur dank Aegwynns Lebensenergie kann sie den Dämonen samt Anhängern überwältigen. Danach erneuern Jaina und Thrall den Friedensvertrag. Aegwynn hat den Kampf überlebt und dient nun als Kämmerin Jainas.

Theramore schließt sich dem Königreich vom Sturmwind an. Prinz Anduin kann seinen Vater Varian Wrynn davon überzeugen, an einem Friedensgipfel mit Thrall in Theramore teilzunehmen, doch der König kommt nie in Theramore an. Jaina und Tervosh untersuchen sein Verschwinden und finden heraus, dass die Defias mit Onyxias schwarzem Drachenschwarm zusammenarbeiten. Der Soldat Hendel gibt zu, mit der Bruderschaft zusammen zu konspirieren, diese Informationen erreichen jedoch dank Kathrana Prestors Bemühungen niemals Bolvar Fordragon.


Kael'thas Sonnenwanderer

Während ihrer Studien der Magie in Dalaran verliebte sich ein anderer Prinz in Jaina. Kael'thas Sonnenwanderer, der Thronfolger von Quel'Thalas, dem Königreich der Hochelfen. Obwohl er schließlich um sie warb, hatte er nur wenig Erfolg mit dem Versuch, ihre Gunst zu erlangen. Als Kael'thas klar wurde, dass Jainas Herz Arthas gehörte, reagierte er mit Eifersucht und Trauer.

Letztendlich, aus der Warcraft III-Erweiterung The Frozen Throne wird deutlich, dass es womöglich eine Beziehung zu Kael'thas Sonnenwanderer gab. In der letzten Mission der Untoten wird man auf ein kurzes Gespräch zwischen Arthas und Kael'thas aufmerksam, in dem Arthas Kael'thas darauf aufmerksam macht, dass er Jaina von ihm gestohlen hat. Kael'thas bestätigt dies mehr oder weniger, in dem er sagt, dass Arthas ihm alles genommen hätte. In der offiziellen Enzyklopädie wird deutlich, dass Kael'thas tatsächlich einmal in Jaina verliebt war, als sie in Dalaran Magie studierte. Aus Selbstzweifel bezüglich des Unterschieds im Alter (sie war eine Jugendliche, er einige Jahrhunderte alt) gab er die Hoffnung jedoch auf. Jaina war außerdem zu sehr auf ihr Studium fixiert, als die Gerüchte um Arthas und Jaina bekannt wurden...


Wrath of the Lichking

Als sich Horde und Allianz in Nordend in einem ausgewachsenen Krieg gegen den Lichkönig befanden, der vor einiger Zeit mit Arthas zu einem einzigen Wesen verschmolzen war und die Offensive begann, sich langsam zu entfalten, betätigte sich Jaina von Zeit zu Zeit als Unterhändlerin zwischen den Fraktionen der Horde und der Allianz. Kürzlich bemühte sie sich, eine hitzige Begegnung zwischen König Varian Wrynn und Garrosh Höllschrei zu entschärfen, bei der es sich um die mysteriöse Entdeckung eines uralten Gottes unter der Titanenstadt Ulduar drehte. Den Frieden zwischen diesen beiden starrsinnigen Anführern der Fraktionen zu wahren, war keine leichte Aufgabe, doch Jaina hatte sich ganz dem Ziel verschrieben, mit vereinten Kräften den Lichkönig zu besiegen.

Für sie war diese Aufgabe sogar wichtiger als der Schutz ihres Volkes: ein persönliches Anliegen. Vielleicht glaubte sie tief in ihrem Herzen daran, dass der Arthas, den sie seit ihrer Kindheit kannte, noch immer im tiefsten Inneren des Lichkönigs existierte und auf Befreiung harrte.

Dann entdeckte Jaina eine Lücke in der Verteidigung der Eiskronenzitadelle, die zu einem Ort namens Die Seelenschmiede führte und beauftragte Lehrling Nelphi in Dalaran nach Unterstützung zu suchen. Sie erwartete außerdem die Ankunft von Champions aus dem Kolosseum der Kreuzfahrer, doch ihre Truppen waren eindeutig zu wenige, um sich in die Zitadelle zu wagen. So eine Gelegenheit durfte sie sich allerdings nicht entgehen lassen und so nahm sie das Hilfsangebot einiger Abenteurer in Anspruch. In den Hallen der Reflexion schließlich traf Jaina auf Arthas. Doch konnte sie ihn nicht besiegen. Ihr blieb nichts anderes übrig, als zu fliehen, so lange Zeit dazu war.


Sturm auf Eiskrone

Jaina Prachtmeer führt nach der Zerstörung des Haupttores die Helden in Nebenbereiche der eigentlichen Zitadelle. In der Seelenschmiede zerstören sie den Verschlinger der Seelen, um die Qual weiterer Geister zu verhindern. In der Grube von Saron nehmen sie den Nekromanten Krick gefangen, der verrät, dass Frostgram in der Nähe aufbewahrt wird. Jaina muss erleben, wie Sindragosa eine ganze Armee von Argentumchampions tötet.

In den Hallen der Reflexion stößt Jaina tatsächlich auf Frostgram, das sich dort unbewacht befindet. Plötzlich erscheint Uther Lichtbringers Geist: Er warnt Jaina, dass der Lichkönig in der Nähe ist und das der Mensch Arthas verloren ist. Sollte Arthas fallen, muss ein neuer Lichkönig erwählt werden, damit eine unkontrollierte Geißel nicht alles auf Azeroth verwüstet. Tatsächlich trifft Jaina kurz darauf auf den Lichkönig Arthas, sie und die Helden überleben nach einer hektischen Flucht nur dank eines Luftschiffes der Allianz.

Wenig später begleitet sie Varian Wrynn beim Hauptverstoß auf den gefrorenen Thron. Sie erreicht die Abenteurer als diese gerade Todesbringer Saurfang getötet haben. Zu Lebzeiten war er Dranosh Saurfang, ein Held der Horde der an der Pforte des Zorns gefallen war. Trotz seiner Niederlage im Luftschiffkampf erreicht Varok Saurfang den Kampfplatz und will den Körper seines Sohns. Muradin will sich ihm in den Weg stellen, doch Varian hält ihn aquf: Ein Vater soll die Chance haben sich von seinem Sohn zu verabschieden.

Während Varok den Körper seines Sohns davonschafft, beginnt Jaina zu weinen. Varian fragt warum, und sie gibt ihm eine simple Antwort: Sie ist gerührt, dass ihr König durchaus menschlich sein kann.

Nach dem Tod des Lichkönigs entdecken die Helden bei Arthas' Leiche eine Halskette, die Jaina ihm vor langer Zeit geschenkt hatte. Sie beschließt seine gute, menschliche Seite zu betrauern und den jungen Paladin der Silbernen Hand, den sie einst geliebt hatte, zu gedenken.


Gezeiten des Krieges

Nach dem Kataklysmus setzte Jaina alles daran, die Beziehungen zwischen Horde und Allianz wieder zu verbessern. Doch kurz vor der Entdeckung Pandarias brachten die wachsenden Spannungen die beiden Fraktionen an den Rand eines neuen Krieges und drohten den letzten Rest an Stabilität zu zerstören.

Dann versammelte Garrosh Höllschrei die Armeen der Horde zur Invasion Theramores. Die Allianztruppen sammelten sich in der Stadt, um den Angriff der Horde abzuwehren. Doch sie rechneten nicht mit dem tatsächlichen Ausmaß der verschlagenen und heimtückischen Strategie des Kriegshäuptlings. Garrosh zog die Truppen der Horde zurück und warf dann eine Manabombe auf Theramore ab. Fast alle, die sich in Theramore aufhielten, starben, darunter auch berühmte Helden der Allianz. Nur Jaina blieb verschont und auch das nur, weil sie von Rhonin, Erzmagier der Kirin Tor, kurz vor der Detonation der Bombe durch ein Portal gedrängt wurde.

Die Auswirkungen von Garroshs schockierenden Angriff und sein dreister Feldzug, veränderten Jaina unwiderruflich und führten die gutherzige Diplomatin auf einen Pfad der Rache, der ihr Schicksal für immer veränderte. Es verwandelt die Friedenshüterin in eine chaotische, alles verschlingende Macht - auch bekannt als: Gezeiten des Krieges.

Jaina, wutentbrannt und trauernd, benutzte ein magisches Artefakt, um ihre ohnehin schon beeindruckenden Zauberfähigkeiten zu verstärken, und bereitete sich darauf vor, Orgrimmar mithilfe einer gigantischen Flutwelle auszulöschen. Zwei Personen griffen ein: der blaue Drache Kalecgos (mit dem Jaina eine romantische Beziehung eingegangen war) und Thrall. Diese beiden überzeugten Jaina davon, dass sie nicht so grausam und entsetzlich wie Garrosh oder Arthas werden wollte. Nach einiger Überlegung verschonte sie Orgrimmar. Später erzählte sie Thrall, dass sie nicht mehr für den Frieden eintreten würde, nicht, solange Garrosh die Horde anführte.

Die Magier der Kirin Tor ernannten Jaina zur Erzmagierin und machten sie aufgrund ihrer Charakterstärke und der Kraft ihrer Magie zu ihrer Anführerin. Es war auch die Erfüllung einer Prophezeiung. Nach Garroshs Niederlage in der Schlacht um Orgrimmar drängte Jaina den siegreichen Varian, diese Gelegenheit zu ergreifen und die Horde aufzulösen, denn in ihren Augen planen sie bereits wieder ihre Züge gegen die Allianz. Jaina ist enttäuscht: Zwar geht Varian mit seinen Soldaten auf die Horde zu, doch er lässt lediglich den neuen Kriegshäuptling Vol'jin wissen, dass der Krieg für ihn zu Ende ist, und verließ Orgrimmar friedlich.


Kriegsverbrechen

Jaina besucht die Verhandlung gegen Garrosh als Anführerin der Kirin Tor mit Kalegos zusammen. Zu Beginn der Verhandlung wünscht sie sich noch, dass Garrosh für seine Taten so sehr leiden soll wie alle seine Opfer zusammen. Im Zeugenstand wird sie an die Zerstörung Theramores, ihren darauffolgenden Angriff auf Orgimmar, und dass sie nie so sein will wie Garrosh. Daraufhin gibt sie ihre Verbitterung langsam auf und sieht ein, dass ein gerechtes Urteil durchaus milder ausfallen kann. Gegen Ende der Verhandlung erklärt sie Dalaran erneut zu einer neutralen Stadt und die Unabhängigkeit der Kirin Tor von allen Fraktionen.

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