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BeitragVerfasst: Do 12. Nov 2015, 20:00 
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Garrosh Höllschrei

Garrosh Höllschrei ist der Sohn von Grom Höllschrei. Einst lebte er in Garadar in Nagrand, weil er zur Zeit des Blutrauschs an roten Pocken erkrankt war und darum Mannoroths Blut nicht trank. Thrall war es, der ihm schließlich die Augen öffnete und ihn mit nach Orgrimmar nahm, wo sein Aufstieg innerhalb der Horde begann. Nicht nur wurde Garrosh der Oberanführer der Kriegshymnenoffensive in Nordend, sondern schließlich sogar der neue Kriegshäuptling auf dem Thron der Horde.

Garrosh Höllschrei, ehemaliger Kriegshäuptling der Horde, ist der lebende Beweis für die Gefahren unkontrollierter Aggressionen.

Garrosh wurde auf der Orc-Heimatwelt Draenor geboren und wuchs unbefleckt vom dämonischen Blut auf, das die Orcs, die in Azeroth einfielen, verderbt hatte. Obwohl er keinen dämonischen Einflüssen unterlag, lastete trotzdem das Vermächtnis seiner Familie auf ihm: Sein Vater Grom Höllschrei war der erste Orc, der sich der Verderbnis hingegeben hatte, indem er das Blut des Grubenlords Mannoroth trank. Garrosh lebte im Schatten der Taten seines Vaters, bis er den Begründer der neuen Horde, Kriegshäuptling Thrall, traf. Dieser berichtete dem jungen Höllschrei, wie Grom sein Leben opferte, um den Fluch des Dämonenbluts aufzuheben, und so sein Volk vor der Knechtschaft durch dunkle Mächte bewahrte.

Mit neuem Mut schloss Garrosh sich Thrall auf Azeroth an und erlangte als Anführer einer erfolgreichen Offensive gegen den Lichkönig schnell einen Status als Held der Horde. Als Todesschwinge die Welt zerschmetterte, sah sich Thrall gezwungen, seinen Thron zu verlassen, um der Zerstörung Einhalt zu gebieten, und ernannte Garrosh zu seinem Nachfolger. Auf der Suche nach Möglichkeiten, mehr Ressourcen und neue Territorien für sein Volk zu erlangen, hat Höllschrei mehrere brutale Angriffe auf die Allianz befohlen, die Stadt Theramore ausgelöscht und später auch um den Kontinent Pandaria gekämpft. Garroshs umstrittene Handlungen als Kriegshäuptling haben dazu geführt, dass die Horde sowohl von außen als auch innerhalb seiner Fraktion infrage gestellt wird. Infolge dessen ist die Gefahr von Meinungsverschiedenheiten und Vergeltungsaktionen für die Horde nun so hoch wie nie.

Als Garrosh noch fast ein Kind war, hatten die Klans sich zur Horde verbündet und sich monatelang auf das vorbereitet, was später als Erster Krieg in die Geschichte einging. Jahre später, nach dem Zweiten Krieg, hatte die Allianz im Gegenzug die Heimat der Orks überfallen. Garrosh hätte sich wild entschlossen den Reihen der Horde angeschlossen und an der Seite seines Vaters gekämpft, aber das Schicksal wollte es anders. Stattdessen blieb er wegen der Roten Pocken in Garadar unter Quarantäne. Er war kaum in der Lage zu aufzustehen und an ihm zerrten sowohl das Fieber seiner Krankheit als auch die Schmach ob seiner Schwäche. Sein Vater war ohne sich umzusehen nach Azeroth gezogen und war nie wieder nach Garadar oder zu seinem Sohn zurückgekehrt, und er, Garrosh Höllschrei, Erbe des Kriegshymnenklans, hatte nicht die Kraft, seinem Volk zu helfen. Die Horde hatte ihn zurückgewiesen. Er war vielleicht Mag'har – unverdorben – aber er war ebenso unerwünscht.

Die Horde war schließlich gefallen. Die Menschen hatten das Dunkle Portal zerstört, die besiegten Orks gefangen genommen und der ausufernde Krieg hatte ein Ende gefunden. Die Mag'har waren gänzlich auf sich gestellt. Manche Orks der Horde hatten überlebt, das war sicher, aber sie hatten Garadar gemieden aus Vorsicht und aus Abscheu gegenüber den kranken Bewohnern. Die Epidemie war vorüber, aber der Aberglaube und die Verbitterung hielten sich hartnäckig. Das Volk der Orks schwand dahin. Es war in alle Winde verstreut und befand sich in einem ständigen Kampf ums nackte Überleben. Schließlich wurde es offenbar, dass die Horde endgültig besiegt war und ihre Feinde bedrängten sie weiter, bis alle Hoffnung zu Staub zerfallen war und ein Überleben unmöglich erschien.


In Orgrimmar

Garrosh war in Melancholie verfallen und glaubte, dass die Zeit der Mag'har abgelaufen sei. Man hatte ihm mehr als alles andere gezeigt, dass er nicht in der Lage war, seine Leute anzuführen. Zu stark war der Fluch seines Blutes und er wollte nicht der nächste Höllschrei sein, der die Orcs in die Verdammnis führt. Erst die Worte des totgeglaubten Sohn von Durotan, Thrall, öffneten ihm die Augen und gaben dem jungen Garrosh neuen Mut. Doch sah er seine Zukunft nicht mehr in der zerschmetterten Welt. Sein Weg würde ihn weiterführen... nach Orgrimmar.

Garrosh liebte Orgrimmar. Er liebt es, durch die Straßen zu schlendern. Er liebte es, die Märkte zu durchstöbern. Er liebte die Ställe und Trainingsgeräte und die Schmiede und die Geschäfte. Vor allem liebte er die Banner, die auf den Masten um die Stadt herum im Wind flatterten: die schwarz-roten Banner der Horde. Neben diesen Bannern zu stehen, war alles, wonach er sich gesehnt hatte. Er diente der Horde, wie es sein Vater vor ihm getan hatte. Nichtsdestotrotz war er alleine, obwohl er von seinen Leuten umgeben war. Überall wo er hinkam, starrten die Leute ihn wegen seiner brauen Haut an. Die Neuigkeit hatte sich wie ein Lauffeuer verbreitet, dass der Sohn von Grom Höllschrei lebte und nach Orgrimmar gekommen war. Zu wissen, dass ihre Vergangenheit nicht gänzlich verloren war … Das gab den Orcs Hoffnung für die Zukunft. Auch für Garrosh gab es noch viel, was er gerne über seinen Vater erfahren hätte, obwohl sein Stolz ihm verbot, das zuzugeben. Er wollte die Geschichten hören – die schönen Geschichten. Die hässlichen hatte er selbst miterlebt, als er aufwuchs.

Doch die Dinge, die Garrosh in Azeroth sah und hörte nagten an ihm. Sie nagten weiter an ihm, als die Nachtelfen in Eschental Holzkarawanen aus dem Hinterhalt überfielen. Sie nagten an ihm, als die Soldaten aus Burg Tiragarde Klingenhügel ausraubten. Sie nagten an ihm, als die Zwerge von Bael Modan und die Menschen der Feste Nordwacht sich weigerten, das Gebiet der Horde zu verlassen, das sie sich sie sich einverleibt hatten.

Sicherlich, es hatte Vergeltungsmaßnahmen gegeben und viele Außenposten hatten sich rechtschaffend verteidigt. Garrosh sehnte sich danach, zu reisen und ihnen seine Unterstützung zukommen zu lassen. Mit größter Freude würde er für ihre Sicherheit kämpfen. Er würde der Allianz gerne eine Lektion erteilen. Sie sollte die Horde in Ruhe lassen, damit sie sich das nehmen konnten, was sie zum Überleben brauchten. Im Gegensatz zu Garadar hatte Orgrimmar die Macht und die Truppenstärke, sich selbst zu verteidigen. Sie hätte sie zumindest, wenn sich die Orkstreitkräfte nicht in Tarrens Mühle aufhalten würden, wo sie den Verlassenen halfen.

Es wurden weitere Orks nach Quel'Thalas geschickt. Garrosh Begegnungen mit den Elfen in Orgrimmar ließen ihn gründlich darüber nachdenken, warum die Horde sich überhaupt mit ihnen eingelassen hatte. Mit ihrem Respekt schien es nicht weit her zu sein. Und die Trolle. Garrosh konnte den Gedanken daran kaum ertragen. Ein Rekrut nach dem anderen wurde entsandt, damit er sie dabei unterstützte, die Echoinseln zurückzugewinnen und dennoch waren alle ihre Versuche gescheitert. Was war das für ein Volk, das nicht einmal mit einer einzigen Hexenmeisterin fertig wurde? Brauchte man dazu wirklich eine großangelegte Invasion und noch weitere Truppen der Horde, um ein paar schäbige Inseln zurückzuerobern? Je länger Garrosh darüber nachdachte, desto größer wurde sein Zorn.


Friedenskonferenz von Theramore

Garrosh Höllschrei soll Thrall als Berater dienen, wie auch der ehemalige Gladiatorenmeister Rehgar Erdenwut. Diese beiden Männer können unterschiedlicher nicht sein, während Rehgar für einen friedlichen Dialog mit der Allianz vorzieht und deshalb Gespräche in Theramore sucht, ist Garrosh klar dafür, dass die Allianz vernichtet werden und die Horde sich nehmen soll, was sie zum Überleben braucht.

Als sich Thrall dazu entschließt den neuen-alten König von Sturmwind, Varian Wrynn, in Theramore zu treffen, nimmt er neben einigen Kor'kron auch Rhegar und Garrosh mit. Rhegar rät davon ab den Mag'har nach Theramore zu lassen. Doch die Dicke von Theramores Mauern und die Freundlichkeit dessen Einwohner soll den jungen Orc noch einmal seine Meinung zu den Menschen überdenken lassen.

In Theramore angekommen beginnen bald die Gespräche zwischen Varian und Thrall, die beiden Herrscher sind sich einig und wollen gemeinsam gegen Nordend segeln und Handelsabkommen schließen die den Frieden zwischen Horde und Allianz stärken sollen. Garrosh Höllschrei kann mit diesem "Händlergeschwätz" nichts anfangen und hatte vermutlich auf ein negativen Ende dieses Treffens gehofft.

Seine Chance auf den Kampf soll er bald bekommen. Der Schattenhammerclan hatte von dem Treffen erfahren, Cho'gall hatte darauf eine von ihm kontrollierte Garona Halforcen nach Theramore geschickt, die Assassinin soll Varian, Anduin Wrynn und Thrall töten. Und sie hat eine Söldnerarmee mitgebracht. Die angeheurten Kämpfer haben keine Chance gegen die kampferfahrenen Helden und werden vernichtet, Garona von einem Eiszauber Jaina Prachtmeers festgenagelt. Varian Wrynn glaubt an einem Mordkomplott der Horde und schmeißt in seiner unbändigen Wut Thrall zahlreiche Vorwürfe an den Kopf. Garrosh will mit Varian kämpfen, dennoch, der König wie Garrosh sind sich zur Abwechslung mal einig, sie wollen Garona hinrichten. Doch Jaina verbietet einen solchen Mord. Thrall ist beleidigt und wütend und verlässt mit seinen Leuten die Stadt. Das Treffen ist gescheitert.


Invasion der Geißel

Dann gingen die Gerüchte los. Aus Ratschet über Beutebucht ging die Kunde, das etwas mit den Getreideladungen schief lief. Die Leute begannen zu flüstern. Die wenigen Verlassenen, die Orgrimmar zu ihrer Heimat auserkoren hatten, warnten ihre Anführer: Es geschieht wieder. Sie hatten nicht ganz Unrecht. Dies waren Zeiten, wie noch keiner sie erlebt hatte. Freunde wandelten sich in Feinde; Leben in Tod, der keiner war. Es konnte kein Zögern geben, keine Gnade, keine Almosen. Dies war die Seuche.

Dann, ganz plötzlich, schien es zu Ende. Die Seuche breitete sich nicht weiter aus. Des letzten Erkrankten wurde sich entledigt, aber das war nicht das Ende, das wusste Garrosh. Weit gefehlt. Das einzige Mittel gegen einen derartig schamlosen Feind war Krieg, brutal und erbarmungslos. Er sehnte sich danach. Er würde ihre Armeen anführen und der Horde zur Gerechtigkeit verhelfen. Er wartete nur noch auf Thralls Kommando. Die Orcs erreichten Berichte aus der ganzen Welt. Die Seuche hat die Horde aufgerieben und die Fliegenden Zitadellen entsendeten ihre Armeen, um das Land zu entweihen. Dennoch wartete der Thrall ab. Er schickte nach Beratern, wenn er nach Kriegern schicken sollte. Sogar diese Verbündeten, denen er es erlaubte, der Horde beizutreten, hatten sich versammelt, und den einzigen Befehl, den er für alle hatte, war zu warten. Sie warteten. Thrall zögerte.

"Mak'Gora!" Die Herausforderung sprach Garrosh aus purer Frustration und Wut aus. Thrall würde nicht handeln. Er wollte auskundschaften, er wollte sich mit der Allianz beraten. Garrosh würde das nicht zulassen. Er wollte den Kriegshäuptling zum Handeln zwingen. Im Nachhinein betrachtet wusste Garrosh, dass es sein großes Glück war, dass das Duell unterbrochen wurde, obwohl er lieber gestorben wäre, als das zuzugeben. Es war gleichgültig. Thrall war zur Besinnung gekommen und hatte ihm schließlich den Befehl gegeben, nach Nordend zu marschieren, ein Befehl, dem Garrosh mit Freuden Folge leistete.

Nachdem die Geißel Orgrimmar angegriffen hatte, brach der wagemutige Garrosh Höllschrei als Oberanführer der Kriegshymnenoffensive zusammen mit den orcischen Streitkräften nach Nordend auf. Thrall selbst hatte ihn damit beauftragt und sandte seine persöhnliche Leibgarde, die Kor'kron und seine rechte Hand, Hochfürst Saurfang, zu seiner Unterstützung, damit der Lichkönig endlich fallen würde. Dort traf er in der Boreanischen Tundra auf die rätselhaften Taunka und errichtete in dieser verschneiten Landschaft die robuste orcische Kriegshymnenfeste. Ähnlich aufbrausend und cholerisch wie sein Vater, machen seinem Vertrauten, dem Hochfürst Saurfang jedoch, seine zunehmend barbarischen Taktiken und seine Grausamkeiten gegenüber seinen Feinden Sorge, besonders in diesen Tagen, wo Krieg bevorsteht.

Garrosh war der Überzeugung, dass die Allianz die Horde niemals anerkennen würde. Sie würde die Horde an ihren Grenzen bedrängen – wie die Orks ihre Feinde in Garadar – bis die Horde zerschlagen war. Die einzige Antwort darauf war, zu kämpfen und die Menschen zuerst zu vertreiben. Die Sicherheit der Orks war wichtiger als alles andere. Es gab keine Verhandlung, solange die Allianz das nicht verstand. Garrosh würde nicht Halt machen. Sein Volk würde niemals dahinschwinden, nicht noch einmal. Die Horde würde sich niemals geschlagen geben.


Weltenbeben

Garrosh Höllschrei führt seine Armee aus Nordend nach Hause. Er will den Kontinent so verlassen, wie er ihn betreten hat, über Garroshs Landeplatz. Doch erneut werden die Truppen der Horde von den Kvaldir angegriffen. Dieses Mal ist aber Cairne Bluthuf mit dabei, er wollte der Horde bei der Heimkehr helfen. In Orgrimmar führt Garrosh Höllschrei eine Parade aus Orcs, Tauren und Trollen in die Stadt. In einer besonderen Zeremonie unter den Knochen Mannoroths überreicht Thrall Garrosh feierlich die Axt seines Vaters, Blutschrei. Nach einer langen Feier unterhällt er sich mit Magatha Grimtotem über die Probleme der Horde. Thrall indessen überlegt, was er mit Garrosh Höllschrei machen soll, der Mag'har scheint einzig Talent in der Kriegskunst zu besitzen. All diese Überlegungen kommen zu einem Ende als ein Feuer Orgrimmar beinahe vernichtet. Thrall versuchte vergeblich mit den Geistern des Feuers zu reden, doch erst als er das Elementar gewaltsam unterwirft, wird die Stadt der Orcs gerettet. Thrall ist erschrocken, denn er weiß, dass eine Schamane so nie mit den Elementen reden darf, und die Angst der Elementargeister macht ihm ebenfalls große Sorgen. Er will nach Nagrand, denn in der Scherbenwelt kennen die Schamanen wütende, verängstigte Elementare und Greyah und ihre Schüler könnten eine große Hilfe sein. Thrall verkündet diese Entscheidung als erstes Garrosh und Eitrigg. Der junge Mag'har würde die alte Großmutter vor ihrem Tod gern noch einmal treffen. Eitrigg ist von dieser Entscheidung nicht angetan. Wer soll in der Abenwesenheit des Kriegshäuptlings die Horde anführen? Thrall ruft die Anführer der Hordenvölker nach Orgrimmar in die Festung Grommash. Er verkündet seine Abreise nach Nagrand und, dass Garrosh Höllschrei sein Amt vertretungsweise übernehmen wird. Alle Anführer sind entsetzt, sie bezweifeln die Wahl des Kriegshäuptlings. Thrall begründet seine Entscheidung damit, dass das Volk der Horde Sehnsucht nach einem starken Anführer hat, und er sich deshalb den Kriegshelden Garrosh gewählt hat. Eitrigg und Cairne Bluthuf sollen Ihm als Berater dienen. Nur kurz nach seinem Amtsantritt beginnt Garrosh Höllschrei ein großes Bauprojekt, Orgrimmar wird mit Stahl und Stacheln verstärkt. Cairne Bluthuf kennt diesen Baustil von der alten Horde und spricht Garrosh gegenüber seine Ablehnung aus. Dann überschlagen sich die Ereignisse. Im Eschental wurde eine Konferenz der Druiden des Zirkels des Cenarius von Orcs des Schattenhammerclans angegriffen. Das war bereits der zweite Angriff auf Vertreter der Allianz, zuvor gab es schon ein Massaker unter Nachtelfen. Cairne Bluthuf gibt dem Kriegstreiber Garrosh Höllschrei die Schuld, doch dieser verkündet stolz, dass er mit einem solch geschickten Zug prahlen würde, aber mit diesem Angriff nichts zu tun hat. Der alte Tauren schlägt dem frisch tatoowierten Garrosh mitten ins Gesicht und fordert ihn zu einem Mak'gora heraus. Im Ring der Ehre wollen sie einen traditionellen Zweikampf fechten. Nur in Lendenschurtz und mit heiligem Öl bedeckte, durch Schamanen geweihte Waffen. Zu Cairne Bluthufs Pech und Unmut ist Garroshs Schamanin Magatha Grimmtotem. Sie weiht Blutschrei nicht, sie vergiftet es. Cairnes Runenspeer der Bluthufe geht zu Bruch, er selbst fällt einem Schnitt zum Opfer. Nur kurz nach dem Ableben des Großhäuptlings der Tauren beginnen die Grimmtotem nach der Macht in Donnerfels zu greifen. Dank Eitrigg erfährt Garrosh Höllschrei von Magathas Verrat. Er bedauert, dass er Cairne Bluthuf nicht in einem ehrenhaften Kampf schlagen konnte und wünscht Magatha in einem Brief den Tod. Er hält sich aus dem Bürgerkrieg der Tauren heraus und erfährt kurze Zeit später von Baine Bluthufs Aufstieg zum neuen Häuptling der Tauren. Er will sich mit ihm treffen und versöhnen.


Cataclysm

In seiner Jugend kannte Garrosh seinen Vater Grom Höllschrei nur aus den Geschichten, in denen dieser für das Unglück seines gesamten Volkes verantwortlich gemacht wurde. Doch nachdem er von Groms Wiedergutmachung und dem heldenhaften Opfer erfahren hatte, durch welches er die Orcs ein für alle Mal aus der dämonischen Knechtschaft befreite, nahm Garrosh seines Vaters Erbe als furchtloser Krieger und geborener Anführer bereitwillig an. Mitunter sorgt Garroshs Eifer für Konflikte mit dem Kriegshäuptling der Horde. Thralls Entscheidung, Nordend zu erforschen, anstatt die Horde von Anfang an zu mobilisieren, führte dazu, dass der frustrierte Garrosh den Kriegshäuptling zu einem Zweikampf im Ring der Ehre herausforderte. Ein Angriff durch die Gefolgsleute des Lichkönigs setzte dem jedoch ein jähes Ende. So herrscht zwischen Garrosh und dem Kriegshäuptling noch Klärungsbedarf... und die hitzköpfige Rücksichtslosigkeit Garroshs beginnt jenen, denen der gefährliche Zorn eines Höllschrei vertraut ist, Sorgen zu machen.


Der neue Kriegshäuptling

Garrosh wuchs in Draenor im Schatten seines Vaters auf, des großen Kriegers Grom Höllschrei. Grom war der Häuptling des Kriegshymnenklans und der erste der Orcanführer, der das Blut von Mannoroth trank, das die Orcs dem Willen der Legion unterwarf. Vor diesem Ereignis waren Garrosh und mehrere weitere Orcs im weit entfernten Nagrand unter Quarantäne gestellt worden, weil sie sich mit den roten Pocken infiziert hatten, was es ihnen erlaubte, der dämonischen Verderbtheit zu entkommen. Der junge Höllschrei war jahrelang von Scham erfüllt ob seines Vaters, bis er Thrall traf und dieser ihm von Groms heldenhafter Wiedergutmachung berichtete. Garrosh hat seither sein Potenzial als starker Anführer unter Beweis gestellt, insbesondere in Nordend, wo er den Vorstoß der Horde durch die Boreanische Tundra angeführt und die Herzen der Orcs gewonnen hat. Höllschrei ist kompromisslos und stolz, und er hat vor, den Ruhm der Orcs wiederherzustellen, koste es, was es wolle.

Azeroth ist auseinandergebrochen, Todesschwinge hat einen Cataclysmus ausgelöst und die Welt ins Chaos gestürtzt. Horde und Allianz haben einen Krieg um alte verbliebene und neu endeckte Resourcen begonnen. Thrall ist mit den Schamanen des Irdenen Rings zum Maelstorm gesegelt und will die Welt dort heilen, wo sie gebrochen ist. Deshalb bleibt Garrosh Höllschrei fürs Erste Kriegshäuptling. Mit seiner unüberlegten und agressiven Art macht er sich direkt Vol'jin von den Dunkelspeertrollen zum Feind. Mit einer Morddrohung im Mund wird er von Garrosh nach einem Streit aus Orgrimmar verbannt.

Auch Sylvanas Windläufer ist keine Freundin des neuen Kriegshäuptlings, nach ihrem Versagen die Halbinsel Gilneas für die Horde zu erobern, lädt sie ihren neuen Herren in den Silberwald ein. Sie will ihm die neuen Verbündeten der Verlassenen vorstellen, die Val'kyr. Obwohl Garrosh Höllschrei in Nordend gekämpft hat, sieht er diese Wesen zum ersten Mal. Mit ihren nekromantischen Kräften erwecken sie die gefallenen Gegner wieder zum Leben und machen sie zu loyalen Dienern der dunklen Fürstin. Der von Schamanen erzogene Garrosh Höllschrei sieht das als Verbrechen an den Toten und der Natur und spricht seinen Ekel aus. Als Sylvanas wütend Wiederworte gibt, erhällt sie von ihm einen neuen Titel, Miststück. Er stellt den Orchelden Cromush an ihre Seite, er soll darüber wachen, dass solche lichkönigartigen Aktionen in Grenzen gehalten und, dass die Seuche sicher unter Verschluss bleibt.

Im Steinkrallengebirge soll Oberanführer Krom'gar das Gebiet eigentlich für die Horde erobern. Doch nach Verbrechen wie dem Mord von neutralen Druiden in Thal'darah durch eine massive Bombe kommt der Kriegshäuptling selbst ins Steinkrallengebirge. Wütend erinnert er ihn an die Lektionen Saurfangs und seiner Meinung über Kriegsverbrechen. Er stranguliert ihn und lässt den Orc die Klippe des Klippenläuferpostens herrunter fallen. Schwer beeindruckt ist er von Oberhäuptling Klippenläufers Rede über Bamherzigkeit.

Garrosh Höllschrei selbst führt die Speerspitze der Horde ins Schattenhochland. Eine beächtliche Luftflotte soll den Schattenhammer vor Ort vertreiben. Er hält seinen Soldaten eine bewegende Rede, begeht aber einen schweren Fehler: Er befiehlt seiner Eskorte den Angriff auf unter ihm befindliche Schiffe der Allianz. Ohne Begleitschutz fällt die gesamte Flotte den Zwielichtdrachen zum Opfer. Garrosh kann zahlreiche Drachen töten, stürzt aber ab und gilt als vermisst. Ohne Kriegshäuptling verbündet sich die Horde mit dem Drachenmalclan. Nach gescheiterten Verhandlungen mit Kriegshäuptling Mor'ghor beginnt Zaela einen erfolgreichen Putsch gegen den Dämonischen Kriegshäuptling und seine Schergen. Garrosh Höllschrei hat seinen Absturz überlebt und nimmt den Drachenmalclan offiziell in die Horde auf.


Offensive im Eschental

Garrosh Höllschrei will endlich erreichen, was seinem Vorgänger und dem Kriegshymnenclan nicht gelungen ist: die Herrschaft über das Eschental. Dazu arbeitet Garrosh Höllschrei eine gewaltige und clevere Offensive aus. In Nordend gelingt ihm die Gefangennahme einiger Magnataurenkinder. Mit diesen kann er die Eltern zum Kampf für die Horde zwingen. Diese fegen große Teile der Nachtelfenpräsenz im Eschental hinweg. Protodrachen sind Garrosh Höllschrei ebenfalls ins Netz geraten. Mit ihrer Hilfe vernichtet er zahlreiche Hippogryphenreiter und erlangt die Luftherrschaft. Selbst Tyrande Wisperwinds Shandris Mondfeders Eingreiftruppe ist ihm nicht gewachsen. Garrosh stellt sich als militärisches Genie herraus: Er erkennt Tyrandes Anwesenheit indem er sie mit Nebel dazu zwingt Elunes Kräfte zu benutzten. Als das Licht vom Himmel fällt greift er genau dort an.

Doch mit einem Feind konnte er nicht rechnen: die Worgenrudel von Gilneas, die von Varian Wrynn und Genn Graumähne angeführt werden. Während die Werwölfe Magnatauren für Magnatauren fällen, kämpfen König und Kriegshäuptling erneut gegeinander. Varian gelingt es sogar den Orc zu entwaffenen. Nur durch einen fallenden Magnatauren kommt er mit dem Leben davon. Unter Anraten flehender Kor'kron befiehlt der wütende Kriegshäuptling den Rückzug.


Garrosh Höllschrei: Damals und heute

Befestigte Zitadellen lagen in Ruinen. Uralte Wälder brannten im Licht der untergehenden Sonne lichterloh. Dürre Wüstenstrecken, die einst dafür bekannt waren selbst das Leben der wackersten Reisenden zu fordern, sind nun die Heimat fruchtbarer Oasen, in denen es nur so von neuer Flora und Fauna wimmelt. Das Weltenbeben hat vieles verändert. Während die Östlichen Königreiche und Kalimdor am sichtbarsten von Todesschwinges Rückkehr betroffen sind, haben viele Helden Azeroths eine eigene Transformation durchgemacht. Es gibt Stimmen, die die Weisheit hinter Thralls Entscheidung, Garrosh Höllschrei die Führung der Horde zu überlassen und ihn damit einer Feuerprobe zu unterziehen, in Frage stellen. Niemand kann jedoch anzweifeln, dass dieser Mag’har aus der Scherbenwelt einen Kurs für seine Volk eingeschlagen hat, der das Antlitz von Azeroth selbst verändern wird.

Als Sohn desjenigen Orcs, dem die Erlösung seines Volks zugeschrieben wird, hat Garrosh Höllschrei schon immer ein bitteres Pflichtgefühl gegenüber den Seinen mit sich getragen. Bevor er von den wahren Taten seines Vaters gegen die Brennende Legion erfuhr, ertrug Garrosh den Scham von Grom Höllschreis Verderbnis und fürchtete, dass dessen Schwäche auch in ihm liegen würde. Als Thrall in Nagrand eintraf und Garrosh die Wahrheit über den Opfertod seines Vaters offenbarte, veränderte sich der Mag’har. Erfüllt von einem erneuerten Gefühl der Stärke und der Zuversicht kehrte er mit dem Kriegshäuptling nach Azeroth zurück, um als dessen Berater zu dienen. Schon bald wurde er zum Oberanführer der Kriegshymnenoffensive ernannt und demonstrierte dabei Mut, Beharrlichkeit und Heißblütigkeit – Eigenschaften, die andere Mitglieder der Horde sowohl beeindruckten als auch beunruhigten. Die Bedenken ihm gegenüber sind seit Garroshs Ernennung zum Kriegshäuptling nur noch gewachsen, weil er Ansichten außerhalb seines eigenen Volks bisher nur wenig Gehör geschenkt hat.

Höllschreis Aufstieg ist von den meisten Orcs mit Beifall aufgenommen worden, weil diese die ungestümen Kriegerinstinkte und den Unwillen, über benötigte Ressourcen zu verhandeln, als der wahren orcischen Wesensart entsprechend betrachten. Obwohl Garrosh öffentliche Anerkennung schätzt und die Akzeptanz durch diese grünhäutigen Orcs sogar genießt, hat er doch wenig Zeit oder Geduld für prahlerisches Anführergehabe. Seine Aufmerksamkeit konzentriert sich derzeit auf die Verstärkung der Mauern von Orgrimmar und darauf, die Versorgung seiner Leute mit lebenswichtigen Dingen sicherzustellen: Nahrung, Holz und andere lebensnotwendige Güter, die in der aktuell vorherrschenden Dürre immer rarer werden. Sollten diese nur durch Blutvergießen der Allianzhunde erlangt werden können, dann soll es so sein.

War er in der Vergangenheit bereits argwöhnisch gegenüber anderen Teilen der Horde, hat Garrosh nun erfahren müssen, dass manche Anführer dieser Fraktionen mächtiger sind, als er zunächst geglaubt hatte. Das Duell mit (und letztendlich die Ermordung von) Oberhäuptling Cairne Bluthuf sollte einen hohen Preis kosten, weil es dadurch zu einem Bürgerkrieg unter den Tauren kam. Der Auszug der Dunkelspeertrolle aus Orgrimmar, angeführt von einem unzufriedenen Vol'jin, hat die einst konzentrierte Armee der Horde vor eine Zerreißprobe gestellt. Und Sylvanas Windläufer, die Dunkle Fürstin der Verlassenen, hat sich nicht damit zurückgehalten zu zeigen, wie wenig sie von dem neuen Kriegshäuptling hält. Diplomatie ist nicht eine von Garroshs Stärken – ob nun Diplomatie gegenüber der Allianz oder selbst gegenüber Mitgliedern der Horde – und er beginnt erst jetzt zu erkennen, welchen Preis er für diese Haltung zu zahlen hat. Ob er dem größere Bedeutung beigemessen wird als einer gestärkten, geläuterten Horde bleibt abzuwarten. Während einige glauben, dass Garrosh Höllschreis Ideale die Horde letztendlich retten werden, glauben andere, dass er derjenige sein wird, der ihren Untergang einläutet.


Mists of Pandaria

Während einer Besprechung mit General Nazgrim erfährt Garrosh, dass die Marine der Allianz zufällig eine in Nebel gehüllte Landmasse endeckt hat. Wütend befiehlt der Kriegshäuptling seinem General, dass er dieses neue Land mit seinen besten Veteranen sichern und es in Allianzblut hüllen soll.

Wenig später erreichen Pandaren unter Ji Feuerpfote Orgrimmar. Diese glauben, dass ihre Philosophie des Houjin besser zur Horde passt und wollen sich ihr anschließen. Nachdem die Pandaren ihre Aufnahmeprüfung gegen einen Magnatauren überlebt haben, nimmt er sie in der Horde auf. Er macht ihnen aber klar, dass sie jeden Pandaren töten müssen der das Wappen der Allianz trägt.


Dominanzoffensive

Einige Monate später führt Garrosh Höllschrei eine Invasionsarmee nach Pandaria. Dort besetzen sie eine südwestlich gelegene Insel der Karasangwildnis und errichten die Herrschaftsfestung um das restliche Land zu erobern und seine Ressourcen für die Horde zu sichern. Garrosh Höllschrei erfährt durch Malkorok von den Mogu und beschließt dieses faszinerende Volk näher zu erforschen, denn deren Herrscher führten mit eisener Faust und wurden gefürchtet.

Die Archäologen der Blutelfen haben Informationen über ein mächtiges magisches Artefakt der Mogu ausgemacht, die heilige Glocke. Diese wurde jedoch von der Allianz gesichert. Garrosh schickt Agenten nach Darnassus, die diese zurückbringen. Auf der Kaiserhöhe leutet Garrosh die Glocke. Sie hat die Macht Krieger noch stärker zu machen, doch sie verwandelt sie auch in sha-ähnliche Wesen. Anduin Wrynn erkennt die Gefahr hinter diesem Artefakt und zerstört sie, doch ihre Macht geht auf Garrosh über.


Belagerung von Orgrimmar

"Sie sind nicht länger Teil meiner Horde"

Garrosh Höllschreis Kriegsdurst und Misstrauen wird immer schlimmer: Er lässt seine Kritiker von den Kor'kron ermorden .Garrosh glaubt, dass der Troll endlich tot sei, doch er irrt. Chen Sturmbräu heilt Vol'jin von seiner Vergiftung und begleitet ihn nach Durotar. Vol'jin dürstet es nach Rebellion. Garrosh muss erfahren, dass sein Angriff auf Se'jin gescheitert ist, und dass die Dunkelspeerrebellion Klingenhügel genommen hat. Ferner sabotieren Allianz und Rebellen die Ernte und Abbauarbeiten der Kor'kron, denn die Belagerung von Orgrimmar steht bevor und seine wahre Horde benötigt diese Ressourcen um zu siegen. Passend dazu wurden Verteidigungswaffen an der Dranosh'ar Blockade aufgestellt und Kor'kron patrollieren bis zur Klingenküste. Freiwillige trainieren in der Stadt und in Garroshs Augen subversive Kräfte wie Gamon werden von Kor'kron mit gezogenen Waffen bedroht.

In Pandaria, genauer gesagt im Tal der ewigen Blüten, haben Goblins das dunkle Herz Pandarias, das tatsächliche Herz Y'Shaarjs, geborgen.

"Die Armeen der Welt werden mir nachstellen, in meiner Festung werden sie sich allen schrecklichen Kreaturen stellen die ich erschaffen habe, der grenzenlosen Macht die ich beherrsche"

Garrosh Höllschrei giert es nach der dunklen Macht des Herzens, er will die magischen Gewässer des Tal der ewigen Blüten nutzen um es wieder zum Leben zu erwecken und so seine Macht zu gewinnen. Die Shado-Pan bekämpfen die Kor'kron, während Sich Taran-Zhu Garrosh in den Weg stellt. Doch Garrosh kann den Pandaren schwer verwunden und versenkt das Herz im magischen Brunnen des Mogu'shan Palasts. Die freigesetzte Magie verwüstet und korrumpiert große Teile des Tals.

Taran-zu sagt, dass die Welt von diesem Frevel erfahren wird und ihn zur Rechenschaft ziehen wird. Garrosh hofft sogar darauf, denn er kann dann seine Feinde zerquetschen und ihre geschundenen Leiber auf den Toren von Orgrimmar aufspießen.

Garrosh Höllschrei zieht sich in seinen unterirdischen Thronraum unter dem Flammenschlund zurück. Dort wartet er mit dem schwarzen Herz Y'Shaarjs auf Herrausforderer. Thrall will ihn zur Rede stellen, doch Garroshs dunkle Schamanen haben die Elemente Orgrimmars versklavt und so ist es ihm ein leichtes den Schamanen zu überwältigen.

Doch Abenteurer stellen sich ihm im Kampf. Trotz seiner Anmaßung dem Herz von Y'Shaarj Energie zu entziehen wird er nach einer langen Schlacht überwältigt. Thrall sieht das Erbe von Grom Höllschrei verraten und erklärt Garrosh zu einem unwürdigen Erben. Dann will er ihn hinrichten. Doch Varian Wrynn hält ihn davon ab. Garrosh soll sich Horde und Allianz verantworten. Taran-Zhu und Wissenshüter Cho sehen das ebenfalls so, denn er hat den Bewohnern Pandarias den meisten Schrecken gebracht. Bis zu seinem Urteil wird Garrosh in einer Zelle im Keller des Tempels des Weißen Tigers verwahrt.

Garroshs Prozess in Pandaria wird im Tempel des Weißen Tigers abgehalten. Seine Richter sind die himmlisch Erhabenen. Sein Verteidiger ist Baine Bluthuf. Garrosh nimmt den ganzen Prozess nicht ernst und sieht ihn als "Theater" an. Er bereut seine Verbrechen nicht und betont, dass er Theramore wieder und wieder zerstören würde, um die Allianz in die Knie zu zwingen. Ein Mordkomplott durch die Windläuferschwestern überlebt er nur, da sich Veressa Anduin Wrynn anvertraut hatte. Garroshs einziger Begleiter, eine Ratte, frisst das zu Boden gegangene Essen und stirbt.

Später greifen Kriegsfürstin Zaela, Piraten, Loyalisten und der ewige Schwarm das Kloster an. In diesem Durcheinander kann Garrosh entkommen. Im Auftrag von Furorion bringt ihn Kairoz in die Vergangenheit, ins unzerstörte Draenor.


Warlords of Draenor

In der World of Warcraft-Erweiterung Warlords of Draenor entkommt Garrosh Höllschrei seinen Bezwingern und verschwindet mit der Hilfe des Bronzedrachens Kairozdormu. Garrosh wurde seitdem weder in Azeroth noch in der Scherbenwelt gesichtet, aber seine Botschaft einer orkischen Herrschaft klingt in den Schlachtrufen der Eisernen Horde wider. Legionen an Orcs versammeln sich, um die Welt zu erobern, nach deren Kontrolle er einst strebte.

„Niemand wird uns je versklaven! Aber Eroberer werden wir sein ...“ Der Grubenlord Mannoroth ist tot. Gul'dan und seine Anhänger liegen in Ketten. In einer Nacht hat Grommash Höllschrei die Kräfte enttarnt, welche die Orcs unterwerfen sollten, und ihre Pläne vereitelt. In einer Nacht erwies sich Höllschrei als der wahre Kriegshäuptling der Eisernen Horde und bringt somit sein Volk auf einen gewaltsamen Kollisionskurs mit einer anderen Welt in einer anderen Zeit. Dies sollte nicht unsere Bestimmung sein. Aber wer warnte Höllschrei vor Gul'dans Verrat? Und wer überzeugte ihn, dass Azeroth ein Gegner ist, der mit allen Mitteln vernichtet werden muss? Vor Gul'dans dramatischem Untergang, trafen zwei Fremde auf Draenor ein: Der abgesetzte Kriegshäuptling der Horde, Garrosh Höllschrei, und der Bronzedrache Kairozdormu, dessen Beweggründe geheimnisumwittert sind.

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