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 Betreff des Beitrags: Das Juwelenschleifen
BeitragVerfasst: Di 24. Feb 2009, 04:23 
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Das Juwelenschleifen

Zum Leidwesen vieler Spieler hat sich Blizzard entschlossen, mit The Burning Crusade keine neuen Klassen ins Spiel zu implementieren, da die bereits vorhandenen aus Sicht der Entwickler wohl alle wichtigen Bereiche abdecken. Was die Charakterentwicklung und Differenzierung (von anderen Spielern) angeht, so hat man sich jedoch dazu entschlossen, einen neuen Beruf zu integrieren, Das Juwelenschleifen und das Sockeln von Gegenständen.

Der Juwelenschleifer wird wie jeder andere normale Handwerksberuf (wie zum Beispiel Schmieden oder Alchemie) erlernt und gehandhabt, kann also nicht, wie etwa Fischen und Kochen, ganz einfach nebenher ausgeübt werden. Die Basis, das Rohmaterial, gewinnt der Juwelenschleifer, genau wie vor allem der Schmied, aber auch andere Berufen, z.B. der Ingenieur, aus Erzvorkommen. Hier gewinnen sie zunächst, genau wie ein Bergmann, das rohe Erz, aus welchem sie dann mittels ihrer Fähigkeiten Edelsteine gewinnen können. Wie jedem Spieler mit der Bergbau-Fähigkeit schon einmal aufgefallen sein dürfte, stolpert man auch als normaler Bergmann ab und an über Edelsteine. Das wird auch so bleiben, jedoch wird die Chance, einen Edelstein zu gewinnen, für ausgebildete Juwelenschleifer deutlich höher sein.

Hat der Juwelenschleifer auf diese Weise rohe (also ungeschliffene) Edelsteine gesammelt, so hat er verschiedene Möglichkeiten, weiter damit zu verfahren:

1. Schmuckstücke:

Wie man sich unschwer vorstellen kann, lassen sich (die noch ungeschliffenen) Rubine, Saphire, Amethysten und Co. vorzüglich zu gewöhnlichen Schmuckstücken weiterverarbeiten. Diese Ringe, Amulette oder sonstige Schmuckstücke kann jeder Spieler tragen und sich so die entsprechenden Boni sichern. Abgesehen davon, dass sie von Spielern hergestellt wurden unterscheiden diese Schmuckstücke sich nicht grundlegend von den bereits im Spiel implementierten.

2. Juwelenschleiferschmuck:

Neben den Schmuckstücken für Jedermann kann ein Juwelenschleifer auch noch ganz bestimmte andere Schmuckstücke herstellen, die auf dem Schmuckstück-Slot getragen werden und dem Träger zum einen permanente, passive Boni bescheren und zum anderen noch bestimmte Fähigkeiten, wie kleine Stärkungszauber, mit sich bringen. Jedoch sind diese Schmuckstücke nur für Juwelenschleifer, ja sogar nur für die Erschaffer selbst, verfügbar, was gewährleistet wird, indem sie beim Aufheben binden und haben so eine gewisse Exklusivität.

3. Sockelsteine:

Die dritte Möglichkeit, Edelsteine zu verarbeiten, ist, sie zu schleifen und sie auf diese Weise für das Einsetzen in gesockelte Gegenstände vorzubereiten. Natürlich schleift man nicht irgendeinen Stein irgendwie. Die für das Ergebnis des Schleifens ausschlaggebenden Faktoren sind einerseits die Beschaffenheit, die Art des rohen Edelsteins (also seine Form und sein grundsätzlicher Edelsteintyp), andererseits die Art des Schliffs, den der Schleifer ansetzt. Hierzu wird es bestimmte Rezepte geben, sodass ein roher Edelstein etwa zu einem irisierenden, einem sturmblauen, einem robusten oder einem funkelnden Stein werden kann. (Wie diese Attribute heißen ist natürlich abhängig vom Typ, dieses Beispiel trifft auf einen Azurmondstein zu.) Hat man einen rohen Edelstein geschliffen, ist er bereit, in einen gesockelten Gegenstand eingesetzt zu werden.


Gesockelte Gegenstände

Die Edelsteine, die man so erhalten hat, kann man natürlich nicht in jeden x-beliebigen Gegenstand einsetzen, genauso wenig wie man (nach bisherigen Plänen) jedes beliebige Ausrüstungsstück mit Sockeln versehen kann. Für gesockelte Gegenstände gibt es prinzipiell zwei Bezugsquellen: Erstens kann man diese Gegenstände, wie normale Ausrüstung auch, in Instanzen finden. Die zweite Möglichkeit ist das Herstellen von bereits gesockelten Gegenständen mittels der entsprechenden Berufe (vornehmlich Schmieden, Schneidern und Lederverarbeitung). Die entsprechenden Rezepte kommen selbstverständlich mit dem Addon. Gesockelt kann jedes Rüstungsteil sein, ebenso wie Waffen, die Teile sind übrigens nicht gewissermaßen Rohlinge, die nur Schaden machen oder die Rüstung erhöhen, sondern können auch bereits bestimmte Boni haben. Die Qualität der gesockelten Gegenstände kann von selten bis episch reichen. Die Sockel, die auf den Ausrüstungsteilen angebracht sind haben zudem auch bestimmte Farben, die, bestückt man sie mit einem zu der Farbe passenden Edelstein, dem Gegenstand einen weiteren Bonus verpassen. Diesen Effekt muss man jedoch nicht herstellen, grundsätzlich kann man jeden Edelstein an jeden Sockel befestigen, muss dann aber unter Umständen auf den zusätzlichen Bonus verzichten. Zu welcher Farbe ein Edelstein gehört, lässt sich in seinem Tooltip erkennen. Manche Steine können übrigens zu mehreren Farben gehören, ermöglichen den Bonus also auf zwei Sockelfarben.


Das Einsetzen

Um einen Edelstein in einen Gegenstand mit Sockel einzusetzen, muss man kein Juwelenschleifer sein, dies ist jedem Charakter möglich. Zu bedenken ist jedoch, dass man fast nur über die Juwelenschleifer an die passenden Edelsteine kommt. Fast nur, da es in den mit den Addon kommenden Instanzen auch die Chance geben wird, dass die Endgegner Edelsteine hinterlassen, die dann sogar besonders stark sein sollen.

Im Zentrum ist der zu sockelnde Gegenstand selbst mit all seinen Basiseigenschaften zu sehen. Darunter (in grün) sind die Boni, die das Einsetzen der Edelsteine mit sich bringt, aufgeführt, in grau ist der Bonus bei Einsetzen der farblich passenden Steine zu sehen (sind diese eingesetzt, so wird diese Angabe auch grün). Im unteren Teil des Interfaces sind die Slots für die Edelsteine (in diesem Fall drei) zu erkennen. Auf diese kann man zu diesem Zeitpunkt ganz einfach jeden Edelstein aus dem Inventar ziehen und beobachten, wie sich das ganze auswirkt. Endgültig sind die Änderungen zu dieser Zeit noch nicht. Erst wenn man den Button Edelsteine Sockeln anklickt, werden die Steine unzertrennlich mit dem Gegenstand verbunden. Sie kann man nun nicht mehr davon lösen. Möglich ist hingegen, einen Edelstein durch einen anderen zu ersetzen. Hierbei geht jedoch natürlich der ersetzte Edelstein verloren.

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